Weltwirtschaft: IWF will Konjunkturprognose senken

Weltwirtschaft: IWF will Konjunkturprognose senken

, aktualisiert 01. Dezember 2011, 20:39 Uhr
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IWF-Chefin Christine Lagarde senkt vorsichtshalber schonmal den Zeigefinger.

Quelle:Handelsblatt Online

Aufgrund der schwachen Entwicklung der Weltkonjunktur wird der Fonds seinen Ausblick voraussichtlich herabsetzen. Eine neue Rezession in den USA erwartet der IWF jedoch nicht.

Washington/New YorkDer Internationale Währungsfonds wird seine Prognosen für die Weltwirtschaft nach eigenen Angaben wahrscheinlich Ende Januar herunterschrauben. Die Erholung der Konjunktur verlaufe unausgeglichen und holprig, sagte ein IWF-Sprecher am Donnerstag in Washington. Zudem trügen die Marktturbulenzen zur Unsicherheit bei. Allerdings rechne der IWF nicht damit, dass die führende Volkswirtschaft USA erneut in die Rezession abgleite.

Im Hinblick auf die Schuldenkrise erklärte der IWF, dass die Führung des Gremiums am Montag über die Freigabe der nächsten Kredittranche für Griechenland beraten wolle. Eine Delegation des IWF werde zwischen dem 12. und 16. Dezember in Griechenland mit der Regierung des Landes sprechen. Die Finanzminister der Euro-Zone hatten die seit zwei Monaten auf Eis liegende Tranche über acht Milliarden Euro am Dienstag freigegeben.

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Die Vereinten Nationen haben ihre Prognosen für globales Wirtschaftswachstums bereits jetzt nach unten korrigiert und erklärt, die Welt stehe vor der Gefahr einer neuen Rezession. In dem vorgestellten Bericht zur Lage der Weltwirtschaft und den Aussichten für 2012 gehen die UN in ihrem optimistischen Szenario von einem Wachstum von 2,6 Prozent aus. Im pessimistischen Szenario sind es nur 0,5 Prozent.

Das ist deutlich unter der im Mai vorgestellten Prognose eines globalen Wirtschaftswachstums von 3,6 Prozent im kommenden Jahr. Die Erholung in den vergangenen beiden Jahren von der letzten Rezession sei kraftlos gewesen, und nun stehe die Welt wieder vor einem großen Abschwung: „Das Risiko einer Doppelrezession ist größer geworden.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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