
Bis in die Nacht hinein haben Demokraten und Republikaner am vergangenen Mittwoch um die letzten Details gerungen, dann konnte US-Präsident Barack Obama sein Rettungspaket für die Wirtschaft präsentieren.
Mit 789 Milliarden Dollar will er die Konjunktur aus der tiefsten Krise seit der großen Depression in den Dreißigerjahren ziehen – ein historisch beispielloses Projekt.
Doch schon warnen Kritiker, der Umfang der Hilfen sei zu gewaltig, weil künftigen Generationen eine enorme Steuerlast aufgebürdet werde.
In das angeschlagene Finanzsystem, das die aktuelle Rezession ausgelöst hat, fließen unabhängig von der Konjunkturhilfe zwei Billionen Dollar.
Sie sollen aus der Staatskasse, der Notenbank, aber auch aus Privatinvestitionen kommen.
Unter Obamas Vorgänger George W. Bush erhielten notleidende Banken bereits 380 Milliarden Dollar.








