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Wirtschaftskrise: Konjunkturpakete: Letzte Hoffnung Staat

von Ulrich Hanke und Thomas Stölzel

Mit einem beispiellosen Konjunkturpaket will der US-Präsident Barack Obama die Wirtschaft retten. Unsere Grafik zeigt die Konjunkturpakete der USA, von Deutschland, Frankreich und Großbritannien im Vergleich.

Vize-Präsident Joe Biden Quelle: AP
Vize-Präsident Joe Biden klatscht Applaus: Sein Chef, US-Präsident Barack Obama, hat gerade das Gesetz zum amerikanischen Konjunkturpaket unterzeichnet Quelle: AP
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Bis in die Nacht hinein haben Demokraten und Republikaner am vergangenen Mittwoch um die letzten Details gerungen, dann konnte US-Präsident Barack Obama sein Rettungspaket für die Wirtschaft präsentieren.

Mit 789 Milliarden Dollar will er die Konjunktur aus der tiefsten Krise seit der großen Depression in den Dreißigerjahren ziehen – ein historisch beispielloses Projekt.

Doch schon warnen Kritiker, der Umfang der Hilfen sei zu gewaltig, weil künftigen Generationen eine enorme Steuerlast aufgebürdet werde.

In das angeschlagene Finanzsystem, das die aktuelle Rezession ausgelöst hat, fließen unabhängig von der Konjunkturhilfe zwei Billionen Dollar.

Sie sollen aus der Staatskasse, der Notenbank, aber auch aus Privatinvestitionen kommen.

Unter Obamas Vorgänger George W. Bush erhielten notleidende Banken bereits 380 Milliarden Dollar.

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