Wirtschaftsleistung: China und Großbritannien ziehen an allen vorbei

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Wirtschaftsleistung: China und Großbritannien ziehen an allen vorbei

Die neuen Wirtschaftsmächte kommen: Laut britischen Forschern werden die Chinesen im Jahr 2018 die Amerikaner in die Tasche gesteckt haben. Die britische Wirtschaft soll die deutsche "um 2030 herum" überholen.

Das britische Forschungsinstitut "Centre for Economics and Business Research" (CEBR) hat einen Blick in die Zukunft der großen Wirtschaftsnationen geworfen: Laut dem "World Economic League Table" des CEBR wird sich am Ranking der größten Volkswirtschaften der Welt in den nächsten Jahren einiges ändern. So gehen die Forscher davon aus, dass das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) das der USA im Jahr 2028 übersteigen wird. Im gleichen Jahr soll außerdem die indische Wirtschaft die der Japaner überholen.

Im Jahr 2028 sieht die Welt laut CEBR folgendermaßen aus:

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  • Platz eins: China
  • Platz zwei: USA
  • Platz drei: Indien
  • Platz vier: Japan
  • Platz fünf: Brasilien
  • Platz sechs: Deutschland
  • Platz sieben: Großbritannien
  • Platz acht: Russland
  • Platz neun: Mexiko
  • Platz zehn: Kanada

Wirtschaftsausblick Deutschland

  • Was Hoffnung macht

    Deutschland ist bestens für den internationalen Wettbewerb gerüstet. Deutsche Waren sind weltweit gefragt. Auch die Binnennachfrage wächst. Die Arbeitslosigkeit liegt bei moderaten 6,5 Prozent.

  • Was Sorgen macht

    Die Infrastruktur ist zum Teil dringend sanierungsbedürftig. EU-Währungskommissar Olli Rehn mahnte Berlin, Investitionen zu tätigen. Nur so könne Deutschland langfristig produktiv und wettbewerbsfähig bleiben. Auch müssten mehr Frauen erwerbstätig werden.

Deutschland wird seinen sechsten Platz laut den Forschern aber nur zwei Jahre lang verteidigen können. "Um das Jahr 2030 herum überholt Großbritannien Deutschland und wird zur stärksten westeuropäischen Wirtschaftsmacht", heißt es im World Economic Table des industrienahen Instituts.

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Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Briten: Im Jahr 2012 betrug deren Wirtschaftsleistung nur rund drei Viertel des deutschen Bruttoinlandsprodukt. Allerdings hat Deutschland auch 18 Millionen Einwohner mehr als Großbritannien. Sobald die Bevölkerungszahl Deutschlands abnimmt und die Großbritanniens steigt, ist eine derartige Veränderung des BIP aber durchaus denkbar. "Bis 2030 wird die Bevölkerungszahl beider Länder etwa identisch sein", sagt CEBR-Chef Douglas McWilliams gegenüber Spiegel. Da das prognostizierte Wirtschaftswachstum pro Kopf in beiden Ländern etwa gleich hoch liege, rücke Großbritannien unweigerlich immer näher an Deutschland heran.

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