Wirtschaftsweisen: Ökonomen fordern Privatisierung von Volkswagen

exklusivWirtschaftsweisen: Führende Ökonomen fordern Privatisierung von Volkswagen

von Christian Schlesiger und Max Haerder

Führende Ökonomen fordern den Verkauf von Volkswagen und anderer Staatsunternehmen oder -beteiligungen.

Der Vorsitzender Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, will damit die Verschuldung des Staates senken. „Diese einmaligen Erlöse sollten bevorzugt für die Tilgung der öffentlichen Schulden verwendet werden“, sagte Schmidt der WirtschaftsWoche.

Generell seien Staatsunternehmen oder staatliche Beteiligungen, wie der Fall des Wolfsburger Autokonzerns zeige, mit der Marktwirtschaft schwer zu vereinbaren: „Eine enge Verflechtung zwischen Politik und einzelnen Unternehmen ist problematisch, da sie zu Interessenkonflikten führt und den Wettbewerb ausbremst“, sagte Schmidt.

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Auch der ehemalige Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, plädiert für eine neue Privatisierungswelle: „Staatliches Eigentum ist nur sehr selten ordnungspolitisch gut zu begründen“, sagte der Düsseldorfer Ökonom der WirtschaftsWoche. Insbesondere „in den Bereichen Automobilwirtschaft, Energie oder Logistik sehe ich keine Gründe für ein staatliches Engagement“, so Haucap.

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