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Konjunkturprognose: HWWI rechnet 2010 mit leichtem Wachstum

Quelle: Handelsblatt Online

Der Weg aus der Krise wird nach Einschätzung des HWWI-Instituts mühsam. Die Hamburger Forscher haben ihre bisherige Wachstumsprognose dennoch leicht nach oben revidiert.

Der Direktor des neuen Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), Thomas Straubhaar. Quelle: dpa Quelle: handelsblatt.com
Der Direktor des neuen Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), Thomas Straubhaar. Quelle: dpa Quelle: handelsblatt.com

HB HAMBURG. Nach einem für 2009 erwarteten Rekordeinbruch der Wirtschaftsleistung um fünf Prozent werde die Konjunktur im kommenden Jahr voraussichtlich um 0,8 Prozent zulegen, prognostizierte das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HHWI) am Donnerstag. Mit Hilfe der milliardenschweren staatlichen Konjunkturpakete sei die Wende zwar anscheinend geschafft und für das dritte Quartal ein deutlicher Anstieg des Bruttoinlandsprodukts zu erwarten. Dies bedeute aber noch nicht die Rückkehr zu nachhaltigem Wachstum.

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Im Sommer waren die Hamburger Forscher für dieses Jahr noch von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5,8 Prozent und einer folgenden Stagnation ausgegangen. Auch im kommenden Jahr dürfte der Produktionseinbruch seit Beginn der Krise noch nicht aufgeholt werden, heißt es in der neuen HWWI-Prognose. Selbst bei etwas günstigerer Entwicklung im nächsten Jahr und zügiger konjunktureller Erholung danach würde frühestens 2012 das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden.

Am Arbeitsmarkt stünden die größten Probleme noch bevor. Die Zahl der Arbeitslosen werde in nächster Zeit stärker als bisher zunehmen und im kommenden Jahr die Marke von vier Millionen überschreiten. Der Preisanstieg werde weiter durch den hohen Wettbewerb gedämpft. Das HWWI rechnet für 2009 mit einem Anziehen der durchschnittlichen Lebenshaltungskosten um 0,2 Prozent und für 2010 um 0,7 Prozent.

Mit seiner Prognose ist das HWWI etwas pessimistischer als die Bundesregierung, die nach Worten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für das laufende Jahr mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um vier bis fünf Prozent rechnet. Die offizielle Regierungsprognose soll am 21. Oktober vorgelegt werden.

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