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Kopenhagen-Frust: Uno-Klimachef de Boer tritt zurück

Quelle: Handelsblatt Online

Das Uno-Klimasekretariat verliert seinen Chef: Yvo de Boer schmeißt hin und arbeitet fortan für KPMG als Berater. Zu dem plötzlichen Abschied dürfte auch der Frust über das Scheitern des Gipfels von Kopenhagen beigetragen haben.

Ex-Klimachef de Boer: Rücktritt nach Kopenhagen-Frust. Quelle: ap Quelle: handelsblatt.com
Ex-Klimachef de Boer: Rücktritt nach Kopenhagen-Frust. Quelle: ap Quelle: handelsblatt.com

HB BONN. Uno-Klimachef Yvo de Boer hat überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Das bestätigte das Uno-Klimasekretariat am Donnerstag in Bonn. Der 55-jährige Niederländer stand seit September 2006 an der Spitze des Klimasekretariats und spielte eine Schlüsselrolle bei den globalen Klimaschutz-Verhandlungen.

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Er werde zum 1. Juli dieses Jahres sein Amt als Exekutivsekretär der Uno-Klimarahmenkonvention aufgeben, erklärte de Boer. Er will nach eigenen Angaben zum privaten Beratungsunternehmen KPMG wechseln.

Mit zu seiner Entscheidung dürfte auch das Scheitern des Klimagipfels von Kopenhagen beigetragen haben. Yvo de Boer hatte im Vorfeld auf ein substanzielles Ergebnis gedrängt und immer wieder vor den verheerenden Folgen der fortschreitenden Erderwärmung gewarnt.

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