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Liquiditätsengpässe: Guttenberg sieht derzeit keine Kreditklemme

Quelle: Handelsblatt Online

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat seine Einschätzung bekräftigt, dass deutsche Unternehmen derzeit mehrheitlich nicht in einer Kreditklemme stecken. Allerdings räumte er ein, dass es in einigen Bereichen durchaus Probleme gebe. Auch die Gefahr einer Liquiditätsklemme sei real.

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bekräftigte am Donnerstag in Potsdam seine Ansicht, nach der die deutschen Unternehmer mehrheitlich nicht in einer Kreditlklemme stecken. Quelle: dpa Quelle: handelsblatt.com
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bekräftigte am Donnerstag in Potsdam seine Ansicht, nach der die deutschen Unternehmer mehrheitlich nicht in einer Kreditlklemme stecken. Quelle: dpa Quelle: handelsblatt.com

HB POTSDAM. "Allerdings gibt es die Gefahr einer Liquiditätsklemme und in einigen Bereichen durchaus auch Probleme", sagte Guttenberg am Donnerstagabend in Potsdam. Dort nahm er am Kamingespräch der Wirtschaftsminister der Länder teil, die zu ihrer turnusmäßigen Konferenz in der brandenburgischen Landeshauptstadt zusammengekommen waren. Sie wollen vor allem die Wirkung der Konjunkturprogramme zur Überwindung der Finanz- und Wirtschaftskrise erörtern.

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Kleinere Unternehmen mit wenig Eigenkapital hätten derzeit Probleme, stellte Guttenberg fest. Allerdings gebe es nicht selten auch Wissensdefizite, denn oft sei unbekannt, wie das Wechselspiel zwischen der staatlichen KfW-Bankengruppe und den Hausbanken bei der Kreditvergabe funktioniere. Insgesamt sei es wichtig, das Vertrauen in die Finanzmärkte zu stärken. Wenn dies im Interbankenverkehr nicht gegeben sei, könnten die auf den Weg gebrachten Konjunkturprogramme auch nicht richtig umgesetzt werden, sagte Guttenberg.

Der Vorsitzende der Konferenz, Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU), hatte zuvor an die Unternehmer appelliert, die von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Gelder zur Ankurbelung der Konjunktur zu nutzen. Eine offensive Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise sei die beste Antwort. "Wir sollten alles tun, das Tal nicht nur zu durchschreiten, sondern gestärkt daraus hervorzugehen."

Die Minister hätten auch mit Blick auf die Arbeitpslätze großes Interesse daran, dass Maßnahmen zügig umgesetzt und die Angebote genutzt werden. "Wir werden auch sehr genau auswerten, ob wir überall richtig aufgestellt sind. Es macht aber aus meiner Sicht keinen Sinn, voreilig nach weiteren Programmen zu rufen", meinte Junghanns. Zum Kamingespräch waren auch Spitzenvertreter von Verbänden der Industrie, Kommunen sowie Banken und Sparkassen geladen. Am Freitag wollen die Minister ihre Gespräche fortsetzen und dann über die Ergebnisse informieren.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 19.06.2009, 10:41 UhrAnonymer Benutzer: Leo

    Geplapper um nichts -- die Realität für die KMU´s sieht anders aus -
    Vollhafter werden von bänkern und Politikern verarscht - jeder der
    über Wirtschaft spricht, bzw. Entscheidungen trifft sollte einen Nach -
    weis erbringen ob er wenigsten in der Lage wäre eine Würstchenbude zu betreiben.

  • 19.06.2009, 06:23 UhrAnonymer Benutzer: pedro

    ich sehe auch keine Wirtschaftskrise und keine Arbeitslosen und überhaupt keine Probleme, kann sein ich bin blind.

  • 19.06.2009, 00:29 UhrAnonymer Benutzer: Anton

    Herr von Guttenberg, die Kredite haben uns in diese Wirtschaftslage gebracht: nun sollen uns NEUE und MEHR Kredite aus der Wirtschaftslage wieder herausbringen. Was meinen sie, Herr von Guttenberg, wie lange das Gut geht? Dies ist keine langfristige Politik, sondern eine sinnlose!!
    Macht euch endlich Gedanken darüber, wie das Volk, welches euch gewählt hat, ohne dauerhaftes Wachstum gut leben kann. Das wäre wirklich eine langfristige Politik.

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