
BERLIN. Landauf, landab fordern Reisende seither Preisnachlässe. In den Businesshotels des Berliner Regierungsviertels bleibt das teure Frühstück oft unberührt: Welcher Außendienstler zahlt schon 24,95 Euro, wenn ihm der Arbeitgeber nur 4,80 Euro steuerfrei erstatten kann?
Das Café an der Ecke wird beliebtes Ausweichquartier. In der Hotellobby debattieren derweil die Gäste, ob wohl auch ihr Quartiergeber FDP- und CDU/CSU-Abgeordnete mit Parteispenden motivierte.
In den Columbia-Hotels tritt Besitzer Heinrich Schoeller diesem bösen Verdacht beherzt entgegen, seit seine 100 000-Euro-Spende an die CDU bekannt wurde: Die niedrige Mehrwertsteuer bringe nur mehr Bürokratie und sei "so überflüssig wie ein Kropf", vertraute er "stern.de" an.
"Abgeordnetenwatch.de", aufgepasst! Womöglich schwillt das Hotelketten-Spendenaufkommen bei CDU, CSU und FDP jetzt erst so richtig an. Damit Schwarz-Gelb das Danaergeschenk ganz schnell zurücknimmt.














