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Wirtschaftskrise: Guttenberg sieht Licht am Ende des Tunnels

Quelle: Handelsblatt Online

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hält eine Konjunkturaufhellung in der zweiten Jahreshälfte für möglich.

HB BERLIN. "Aus den Hoffnungszeichen und einigen Prognosen lässt sich ableiten, dass es ab Herbst auch wieder aufwärts gehen kann", sagte der Minister laut "Bild am Sonntag". Auch wenn die Lage ernst sei, beteilige er sich nicht "an den täglichen Wettläufen um möglichst düstere Prognosen", wird der CSU-Politiker zitiert.

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Auch in der Krise gebe es zahlreiche Hoffnungszeichen: "Es gibt viele krisenresistente Unternehmen oder sogar ganze Wirtschaftszweige, in denen es gut läuft. Auch konkret geschieht einiges. Wir haben in dieser Woche 36 Verträge in Milliardenhöhe mit China abgeschlossen." Die Menschen in Deutschland seien immer in der Lage gewesen, Außergewöhnliches zu leisten. "Auf diese Stärke können wir bauen", sagte Guttenberg dem Bericht zufolge.

Guttenberg will am (heutigen) Samstag mit den Ministerpräsidenten telefonieren, in deren Ländern sich Opel-Werke befinden. Opel will sich vom angeschlagenen Mutterkonzern General Motors weitgehend unabhängig machen und braucht Staatshilfen im Umfang von 3,3 Mrd. Euro.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 28.02.2009, 19:13 Uhrbewian

    Schwachsinniges Politikergelabere. Da natürlich mal wieder null Ahnung was man machen kann, Durchhalteparolen und Zweckoptimismus. Kann man wirklich nicht mehr hören. ich will erst gar nicht in den Tunnel rein. Wo waren den die verantwortlichen Politiker, als eine Horde berauschter bankmanager, Finanzkontrolleure, Unternehmensberater sich zusammen getan haben, um in einem Jahrzehnt das globale Währungssystem in Trümmern zu legen? Die haben etwas völlig neues erfunden. Geld arbeit und schafft neues Geld. Da standen die tatsächlich "Wertschöpfenden" im Weg und wurden nur noch über Verschuldung als Konsumenten benötigt. Mit den erarbeiteten Einkommen konnte der Konsum ja nicht mehr befriedigt werden. ich sehe auch Licht, aber eher beim blick nach unten.

  • 28.02.2009, 15:49 UhrJens

    Der Gute übt das Pfeifen im dunklen Walde. bei der derzeitigen allgemeinen Ratlosigkeit ist das vielleicht nicht so verkehrt. Allzu ernst nehmen sollte man das nicht.

  • 28.02.2009, 15:48 UhrSpeculatius

    Da hinkt der neue Minister aber weit hinterher. Josef Ackermann hat den Anfang vom Ende der Krise schon vor 18 Monaten gesehen.

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