Popolare di Vicenza und Veneto Banca: Italiens Banken prüfen gemeinsame Geldspritze

Popolare di Vicenza und Veneto Banca: Italiens Banken prüfen gemeinsame Geldspritze

, aktualisiert 08. Juni 2017, 11:34 Uhr
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Das italienische Geldinstitut kann sich ohne fremde Hilfe nur schwer aus der Krise befreien.

Quelle:Handelsblatt Online

Die italienischen Geldinstitute Popolare di Vicenza und Veneto Banca befinden sich weiterhin in der Krise. Andere italienische Banken erwägen zur Rettung der beiden Kriseninstitute eine gemeinsame Geldspritze.

MailandItalienische Banken erwägen Insidern zufolge eine gemeinsame Finanzspritze für die beiden Kriseninstitute Popolare di Vicenza und Veneto Banca. Die Banken seien sich bewusst, dass eine Abwicklung der beiden Kriseninstitute für sie teurer als eine Rettung sei, sagte einer der Insider am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Popolare di Vicenza und Veneto Banca müssen insgesamt 1,2 Milliarden Euro an privaten Mitteln einsammeln, um grünes Licht der EU-Kommission für Staatshilfen zu erhalten.

Die italienischen Geldhäuser hatten sich bisher geweigert, frisches Geld beizusteuern. Der von Banken und Versicherern getragene Rettungsfonds Atlante hatte im vergangenen Jahr bereits 3,4 Milliarden Euro in die beiden Kriseninstitute gepumpt. Einige führende Geldhäuser unterstützen den Plan für neue Hilfen, sagte der Insider. Es sei aber entscheidend, dass sich das gesamte italienische Bankensystem an der Rettung beteilige.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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