Postbank: Deutsche-Bank-Tochter präsentiert starke Zahlen

Postbank: Deutsche-Bank-Tochter präsentiert starke Zahlen

, aktualisiert 03. August 2017, 11:36 Uhr
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Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn von mehr als 350 Millionen Euro vor Steuern.

Quelle:Handelsblatt Online

Kurz vor ihrer Eingliederung ins Privatkundengeschäft der Deutschen Bank verdoppelt die Deutsche Postbank den Gewinn vor Steuern im ersten Halbjahr. Fürs Gesamtjahr rechnet sie weiter mit einem deutlichen Gewinn.

FrankfurtDie Deutsche Postbank wirft zum Ende ihrer Eigenständigkeit wieder mehr Gewinn ab. Im ersten Halbjahr verdoppelte sich das Ergebnis vor Steuern beinahe auf 316 (Vorjahr: 165) Millionen Euro, wie die Deutsche-Bank-Tochter am Donnerstag in Bonn mitteilte. Steigende Provisionserträge und die laufenden Sparmaßnahmen hätten dazu beigetragen, sagte Vorstandschef Frank Strauß. Die Kosten wurden im ersten Halbjahr um 150 Millionen Euro gesenkt. Die Kostenquote sank auf 80,5 von 86,2 Prozent, ist aber im Branchenvergleich noch überdurchschnittlich hoch.

Die Postbank ist weiterhin dabei, Filialen zu schließen, ehe sie im Privatkundengeschäft der Deutschen Bank aufgehen soll. Wie viele der zuletzt noch 18.100 Stellen dabei wegfallen werden, muss noch verhandelt werden. „Der Prozess der Zusammenführung mit der Deutschen Bank schreitet planmäßig voran, und wir sind hierfür gut aufgestellt“, sagte Strauß.

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Für das Gesamtjahr rechnet die Postbank weiterhin mit einem Gewinn von mehr als 350 (307) Millionen Euro vor Steuern. Ohne Sondereffekte soll nun sogar deutlich mehr als eine halbe Milliarde Euro zu Buche stehen. Der bereinigte Vorsteuergewinn werde um einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag über dem Vorjahreswert von 468 Millionen Euro liegen, hieß es in der Mitteilung. Bisher hatte die Postbank mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Plus gerechnet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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