Postbank: Scharfer Gewinneinbruch bei Deutsche-Bank-Tochter

Postbank: Scharfer Gewinneinbruch bei Deutsche-Bank-Tochter

, aktualisiert 23. März 2017, 13:09 Uhr
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Weil sich die Postbank nicht verkaufen lässt, soll sie wieder mit dem Privatkundengeschäft der Deutsche Bank zusammengeführt werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Die andauernden Belastungen aus dem Niedrigzinsumfeld setzen die Postbank weiterhin unter Druck. Der Konzerngewinn halbierte sich fast auf 317 Millionen Euro. Zu den Reintegrations-Plänen schweigt der Chef sich aus.

BonnDie anhaltenden Niedrigzinsen halten die Postbank unter Druck. Im vergangenen Geschäftsjahr schrumpfte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern um gut 10 Prozent auf 468 Millionen Euro teilte, die Deutsche-Bank-Tochter am Donnerstag in Bonn mit. Die andauernden Belastungen aus dem Niedrigzinsumfeld habe die Bank nicht durch ihr Kosteneinsparungen kompensieren können. Der Konzerngewinn halbierte sich fast auf 317 Millionen Euro. Als Sondereffekte schlugen vor allem Aufwendungen im Rahmen strategischer Initiativen wie Maßnahmen zur Entflechtung zu Buche.

Ursprünglich hatte die Deutsche Bank geplant, sich von der Tochter zu trennen und das Institut an die Börse zu bringen. Vor wenigen Wochen erfolgte die Kehrtwende: Jetzt soll die Postbank Teil des Geldhauses bleiben und mit dem Privatkunden- und Firmengeschäft der Deutschen Bank zusammengelegt werden. Details stehen noch nicht fest.

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Postbank-Vorstandschef Frank Strauß machte zu den veränderten Plänen keine Angaben. Er sprach vielmehr von einem „schwierigen Marktumfeld“, in welchem die Postbank ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt habe. Die Bank ist mit insgesamt 18.100 Mitarbeitern und 14 Millionen Kunden das größte auf Privatkunden spezialisierte Institut in Deutschland.

Quelle:  Handelsblatt Online
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