Private Banken: Volle Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

Private Banken: Volle Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

, aktualisiert 17. Februar 2017, 10:11 Uhr
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Der Neubau der Europäischen Zentralbank hebt sich am Ostend der Mainmetropole Frankfurt am Main vor den Hochhäusern der Bankenstadt ab. Die Privatbanken planen, die Einlagensicherung zu verändern.

Quelle:Handelsblatt Online

Deutschland Privatbanken wollen im Falle einer Schieflage nur noch Privatkunden vollen Schutz für ihr Geld gewähren. Über diesen Reformvorschlag soll bald abgestimmt werden.

FrankfurtBund, Länder und Kommunen sowie bestimmte Wertpapierfirmen sollen ab dem 1. Oktober nicht mehr aus dem Topf bedient werden, den die Institute zusätzlich zur gesetzlichen Einlagensicherung gefüllt haben. Über einen entsprechenden Reformvorschlag sollen die Vertreter der Institute bei ihrer Delegiertenversammlung am 5. April befinden, wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) am Freitag mitteilte.

„Wir wollen jetzt die Kräfte bündeln und die Finanzkraft des Einlagensicherungsfonds für jene Kunden stärken, die tatsächlich Schutz bedürfen“, erklärte BdB-Präsident Hans-Walter Peters. „Für den privaten Kunden und Stiftungen ändert sich nichts, der volle Schutz bleibt ohne Einschränkungen erhalten.“ In der Regel seien damit pro Kunde mindestens eine Million Euro Einlage pro Bank geschützt.

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In Deutschland sind im Fall einer Bankenpleite Spareinlagen bis zu 100 000 Euro pro Kunde gesetzlich geschützt. Darüber hinaus sichern fast alle Kreditinstitute hierzulande Kundengelder freiwillig ab. Für private Banken greift der Einlagensicherungsfonds des BdB.

Quelle:  Handelsblatt Online
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