PSBC: Bei dieser Postbank klappt der Börsengang

PSBC: Bei dieser Postbank klappt der Börsengang

, aktualisiert 24. August 2016, 14:50 Uhr
Bild vergrößern

Die Bank ist in China mit 40.000 Geschäftsstellen vertreten.

Quelle:Handelsblatt Online

John Cryan, Chef der Deutschen Bank, träumt manchmal von einem Chinesen, der ihm die Postbank abkauft – ein Börsengang liegt auf Eis. Jetzt zeigt ausgerechnet die chinesische Postbank, wie es geht.

DüsseldorfSeit geraumer Zeit versucht die Deutsche Bank die Postbank abzustoßen oder an die Börse zu bringen – bisher ohne Erfolg. Wegen des hart umkämpften deutschen Privatkundenmarkts und der Niedrigzinsen lässt sich derzeit kein von der Bank akzeptierter Preis für die Sparte mit 18.700 Vollzeitstellen erzielen.

Der Börsengang liegt im Prinzip auf Eis, frühestens im kommenden Jahr dürfte es soweit sein. Im Juli hatte John Cryan, Vorstandschef der Deutschen Bank, bei einer Investorenkonferenz zu Protokoll gegeben: „Manchmal träume ich von einem chinesischen Käufer.“ Die chinesische Postbank macht jetzt vor, wie ein Börsengang klappen könnte.

Anzeige

Laut Finanznachrichtenagentur Bloomberg wird im Herbst die „Postal Savings Bank of China“ gelistet. Die Aktien der PSBC sollen in Hongkong an der Börse geführt werden. Anleger sollen bei dem Börsengang ungefähr acht Milliarden Dollar in das Geldhaus stecken – es wäre der größte Börsengang im Jahr 2016.

Damit hat der chinesische Wettbewerber ein deutlich größeres Gewicht als die deutsche Postbank. Die Deutsche-Bank-Tochter steht derzeit noch mit knapp 4,5 Milliarden Euro in den Büchern der Deutschen Bank, der Welt gilt jedoch als deutlich überhöht.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%