Quartalsbericht: Zahl der Erwerbstätigen auf höchstem Stand

Quartalsbericht: Zahl der Erwerbstätigen auf höchstem Stand

, aktualisiert 17. November 2016, 14:29 Uhr
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Im dritten Quartal gab es in Deutschland rund 43,7 Millionen Erwerbstätige. Es war der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Boom am Arbeitsmarkt setzt sich fort, in Deutschland gibt es erneut mehr Erwerbstätige. Die Wachstumskurve wird allerdings etwas flacher. Sie ist von 1,3 Prozent auf 1,2 Prozent gefallen.

WiesbadenNeue Jobs im Dienstleistungsbereich haben die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf ein Rekordhoch steigen lassen. Im dritten Quartal gab es rund 43,7 Millionen Erwerbstätige und damit 0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Es war der höchste Stand in einem Vierteljahr seit der Wiedervereinigung. Allerdings verlangsamte sich das Tempo des Anstiegs zuletzt etwas.

Zum Jahresbeginn hatte der Zuwachs noch 1,3 Prozent betragen, im zweiten Vierteljahr waren es 1,2 Prozent. Im Quartalsvergleich schwächte sich die Zunahme ebenfalls ab und lag den Angaben zufolge unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre.

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Getragen wurde der Anstieg vor allem vom Dienstleitungssektor. In absoluten Zahlen betrachtet gab es das größte Plus (197.000 Beschäftigte) bei öffentlichen Dienstleistern sowie in Erziehung und Gesundheit. Bei den Unternehmensdienstleistern waren 123.000 Menschen mehr tätig, in Handel, Verkehr und Gastgewerbe 94.000 mehr.

Im Produzierenden Gewerbe – ohne den Bau – sank die Zahl der Erwerbstätigen hingegen leicht um 0,1 Prozent oder 5000 Beschäftigte. Einen deutlicheren Rückgang um 2,8 Prozent gab es in der Land- und Forstwirtschaft sowie in der Fischerei.

Immer mehr Menschen sind auch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Zahl der Arbeitnehmer stieg binnen Jahresfrist um 1,1 Prozent auf 39,34 Millionen. Weniger Bundesbürger waren dagegen selbstständig: Einschließlich mithelfender Familienangehöriger waren es 4,32 Millionen und damit 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Quelle:  Handelsblatt Online
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