Quartalszahlen: Goldman Sachs überrascht mit deutlichem Gewinnplus

Quartalszahlen: Goldman Sachs überrascht mit deutlichem Gewinnplus

, aktualisiert 19. Juli 2016, 14:13 Uhr
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Am Montagmorgen ist es zu einer schweren Panne beim Online-Banking der Comdirect gekommen. Nutzer landeten nach dem Login nicht auf dem eigenen Konto, sondern auf dem Konto von anderen Nutzern und konnten sich dort frei bewegen. Die Panne hatte auch in der Handelsblatt-Redaktion rekonstruiert werden können. Ein Redakteur erhielt den Zugriff auf ein Konto mit mehr als 50.000 Euro Guthaben auf Giro- und Tagesgeldkonto. In dem Account konnte sich der Redakteur zunächst frei bewegen und etwa Kontoauszüge aus der „Postbox“ aufrufen. Die Comdirect hatte nach eigenen Angaben in der Nacht auf Montag Wartungsarbeiten am Online-Auftritt durchgeführt. Ein betroffener Nutzer sagte der Zeitung, für ihn sei der Vorfall „ein Super-Gau“.

Quelle:Handelsblatt Online

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im zweiten Quartal den Gewinn um 78 Prozent steigern können. Grund dafür waren Einsparungen und ein wieder florierender Handel mit festverzinslichen Wertpapieren.

New YorkDie US-Investmentbank Goldman Sachs hat dank Einsparungen und einem wieder florierenden Handel mit festverzinslichen Wertpapieren ihren Gewinn im Frühjahr deutlich gesteigert. Der Überschuss kletterte im zweiten Quartal um 78 Prozent auf 1,63 Milliarden Dollar, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Vor einem Jahr hatten hohe Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten noch auf das Ergebnis gedrückt, die dieses Mal nicht anfielen. Die operativen Kosten sanken zudem um mehr als ein Viertel. Im wichtigen Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen stiegen die Einnahmen um ein Fünftel.

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Bei der Bank of America (Bofa), die am Montag ihre Quartalszahlen veröffentlicht hatte, schlugen die niedrigen Zinsen im zweiten Quartal deutlich auf das Ergebnis durch. Nach Steuern sank der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,1 auf 4,2 Milliarden Dollar, was aber immer noch etwas besser als erwartet war.

So bestätigt sich, dass mit Citigroup und Bofa die beiden schwächeren der US-Großbanken stärker anfällig für Rückschläge sind, während JP Morgan und Wells Fargo nahezu stabile Gewinne erwirtschaftet haben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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