Raiffeisen Bank International: Niedrigzinsen schwächen österreichische Bank

Raiffeisen Bank International: Niedrigzinsen schwächen österreichische Bank

, aktualisiert 16. November 2016, 10:11 Uhr
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Die österreichische Bank strebt bis Ende 2017 eine Kernkapitalquote von mindestens zwölf Prozent an.

Quelle:Handelsblatt Online

Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) kämpft mit deutlichen Gewinneinbußen. Schuld seien die rekordniedrigen Zinsen und der damit verbundene geringere Zinsüberschuss.

WienDie rekordniedrigen Zinsen machen der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI) weiterhin zu schaffen. Unter dem Strich sank der Gewinn in den ersten drei Quartalen um 15 Prozent auf 394 Millionen Euro, wie die in Osteuropa aktive Bank am Mittwoch mitteilte. Hauptgrund für den Rückgang sei der um zwölf Prozent geringere Zinsüberschuss gewesen, erklärte die Bank. Abgefedert wurde das schwächere Tagesgeschäft dadurch, dass die Bank weniger für faule Kredite zurücklegen musste. Die Risikovorsorge verringerte sich um 37 Prozent auf 503 Millionen Euro.

An ihren Zielen hält die RBI fest. Bis Ende 2017 soll die harte Kernkapitalquote bei mindestens zwölf Prozent liegen. Per Ende des dritten Quartals lag die Quote bei 12,3 Prozent. Die RBI steht derzeit vor einer Verschmelzung mit ihrer Mutter Raiffeisen Zentralbank. Wer das fusionierte Institut anführen wird ist ebenso noch offen wie das exakte Austauschverhältnis.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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