Rating-Herabstufung: Italiens Banken geraten stärker unter Druck

Rating-Herabstufung: Italiens Banken geraten stärker unter Druck

, aktualisiert 16. Januar 2017, 11:21 Uhr
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Institute wie Unicredit verloren rund drei Prozent. Deutsche Banken gehörten zu den größten Verlierern im Dax.

Quelle:Handelsblatt Online

Die italienischen Geldinstitute kommen nicht zur Ruhe: Nach der Herabstufung am Freitag verliert der Bankenindex zeitweise über zwei Prozent. Auch in Deutschland ergreifen Bankanleger die Flucht.

FrankfurtDer Verlust des letzten „A“-Ratings von Italien setzt der ohnehin schon schwer angeschlagenen Bankenbranche des Landes zu. Unicredit und Banco BPM gehörten mit Kursverlusten von je rund drei Prozent zu den größten Verlierern in der europäischen Bankenbranche. Ubi Banca büßten 1,8 Prozent ein, der Versicherungskonzern Generali rutschte um 2,7 Prozent ab. Der italienische Bankenindex verlor zeitweise gut zwei Prozent.

Die Ratingagentur DBRS stufte die Kreditwürdigkeit Italiens am Freitag auf „BBB“ herab, nachdem sie bereits im August angekündigt hatte, einen solchen Schritt zu prüfen. Italien hat nun bei keiner großen Ratingagentur mehr eine „A“-Bonitätsnote.

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Dadurch dürfte sich der Risiko-Aufschlag beim Kauf von Anleihen erhöhen. Dies würde vor allem italienische Banken treffen, da sie Staatsanleihen von Italien bei der Europäischen Zentralbank (EZB) als Sicherheit für Kredite hinterlegen.

Auch in Deutschland ergriffen Bankanleger die Flucht: Deutsche Bank und Commerzbank verloren je 1,8 Prozent und gehörten damit zu den größten Verlierern im Dax.

Quelle:  Handelsblatt Online
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