Reform der Euro-Zone: Schäuble setzt auf Macron

Reform der Euro-Zone: Schäuble setzt auf Macron

, aktualisiert 23. Juni 2017, 16:10 Uhr
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Der Bundesfinanzminister setzt auf den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Bundesfinanzminister setzt große Hoffnungen auf den neugewählten französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Mit ihm gebe es bessere Chancen die Euro-Zone strukturell zu reformieren.

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble setzt bei der Modernisierung der Euro-Zone auf den neugewählten französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Mit ihm habe die Währungsunion „bessere Chancen“, strukturelle Veränderungen durchzusetzen, sagte Schäuble am Freitag beim Tag des deutschen Familienunternehmens in Berlin. Diese seien notwendig, damit die Euro-Zone nicht nur von der Geldpolitik zusammengehalten werde. Angesichts der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sagte Schäuble: „Mir wäre eine moderatere Geldpolitik lieber.“

Schäuble sprach sich dafür aus, den Soli-Zuschlag zu senken. „Der Solidaritätszuschlag muss jetzt abgebaut werden“, sagte der CDU-Politiker. Dies gelinge am besten, indem er über mehrere Jahre gleichmäßig um 0,5 Prozent abgesenkt werde. Handlungsbedarf könne sich auch ergeben, sollten die USA und Großbritannien wie angekündigt ihre Unternehmenssteuern kräftig senken. 

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Quelle:  Handelsblatt Online
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