Regelverstöße in den USA: Deutsche Bank muss erneut Strafe zahlen

Regelverstöße in den USA: Deutsche Bank muss erneut Strafe zahlen

, aktualisiert 21. April 2017, 01:26 Uhr
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Die Deutsche Bank zahlt wieder: Abermals wird das Geldinstitut für Fehlverhalten bei Finanzgeschäften bestraft.

Quelle:Handelsblatt Online

Die US-Notenbank Fed hat ihre Untersuchung über Tricksereien der Deutschen Bank am Devisenmarkt abgeschlossen. Erneut muss die Bank Millionen zahlen. Ein Teil der Strafe betrifft eine weitere verbotene Praktik der Bank.

WashingtonDie Deutsche Bank hat in den USA eine weitere Geldstrafe wegen Regelverstößen bei Finanzgeschäften auferlegt bekommen.

Grund seien Verstöße gegen Bestimmungen beim Devisenhandel, teilte die US-Notenbank Federal Reserve am Donnerstag mit. Sie habe Bußgelder in Höhe von insgesamt 156,6 Millionen Dollar (146,2 Millionen Euro) gegen das größte deutsche Geldhaus verhängt.

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Der größte Teil der Strafe wurde wegen des Vorwurfs des Aufsichtsversagens ausgesprochen. Die Zentralbank wirft dem Kreditinstitut vor, seinen Händlern die Nutzung von Chaträumen zum Austausch vertraulicher Marktinformationen mit Rivalen nicht untersagt zu haben.

19,7 Millionen Dollar der Bußgelder entfallen auf Verstöße gegen das „Volcker-Regel“ genannte Eigenhandelsverbot, das es Geschäftsbanken weitgehend untersagt, auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten zu spekulieren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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