Risiken für die Reputation: Credit Suisse verbietet Handel mit Venezuela-Bonds

Risiken für die Reputation: Credit Suisse verbietet Handel mit Venezuela-Bonds

, aktualisiert 11. August 2017, 02:57 Uhr
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Das Schweizer Geldhaus will nicht in Transaktionen mit einer Regierung verwickelt werden, die die Menschrechte verletze.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Credit Suisse ist um ihre Reputation besorgt: Aus diesem Grund hat das Schweizer Geldhaus seinen Mitarbeitern Transaktionen mit bestimmten Venezuela-Anleihen untersagt. Solche Geschäfte müssten erst genehmigt werden.

CaracasDie Schweizer Großbank Credit Suisse hat ihren Mitarbeitern Transaktionen mit bestimmten Venezuela-Anleihen untersagt. Geschäfte mit der Regierung Venezuelas und staatlichen Agenturen des südamerikanischen Landes müssen genehmigt werden, wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, das die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag einsehen konnte.

Es solle geprüft werden, ob Risiken für die Reputation des Geldhauses bestünden. Das Finanzinstitut wolle nicht in Transaktionen mit einer Regierung verwickelt werden, die die Menschrechte verletze. Ein Credit-Suisse-Sprecher bestätigte auf Anfrage den Inhalt der Mitteilung.

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Gegen Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro kommt es seit Monaten zu Massenprotesten. Dabei wurden mehr als 120 Menschen getötet. Die Opposition wirft dem linken Präsidenten vor, mit Hilfe der umstrittenen Verfassungsversammlung das Parlament auszuhebeln und eine Diktatur zu errichten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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