Rohstoffe: Brent klettert auf Sechs-Monats-Hoch

Rohstoffe: Brent klettert auf Sechs-Monats-Hoch

, aktualisiert 29. April 2016, 09:58 Uhr
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Die Dollar-Schwäche treibt die Preise am Rohstoffmarkt. Weil die Fed wenige Signale für eine geldpolitische Straffung sendet, rutscht der Preis der US-Währung.

Quelle:Handelsblatt Online

Weil der Dollar schwach ist, wittern Anleger die Gelegenheit für den Einstieg in den Ölmarkt. Das treibt die Preise. Mit über 48 US-Dollar je Barrel ist die Nordsee-Sorte Brent so teuer wie zuletzt vor einem halben Jahr.

FrankfurtAnleger nutzen die aktuelle Schwäche des Dollar zum Einstieg in den Rohölmarkt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee gewann am Freitag 0,3 Prozent und war mit 48,30 Dollar je Barrel so teuer wie noch nie im laufenden Jahr. Wegen fehlender Signale der US-Notenbank Fed für eine weitere Zinserhöhung im Juni fiel der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen wie Euro oder Yen widerspiegelt, um 0,5 Prozent auf ein Acht-Monats-Tief von 93,248 Punkten.

Die Analysten der Investmentbank Jefferies prognostizierten zudem, dass aus dem aktuellen Überangebot bis zum zweiten Halbjahr ein Engpass wird. Ihre Kollegen der Deutschen Bank sagten dagegen eine Ausweitung der Fördermengen - vor allem in Iran, Irak und den Vereinigten Arabischen Emirate - voraus.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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