Rohstoffe: Waldbrände in Kanada lassen Rohölpreise steigen

Rohstoffe: Waldbrände in Kanada lassen Rohölpreise steigen

, aktualisiert 10. Mai 2016, 11:56 Uhr
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Die Ölförderung in der Region um Alberta kommt deswegen zum Erliegen.

Quelle:Handelsblatt Online

Seit Tagen wüten Waldbrände in der kanadischen Ölförderer-Provinz Alberta. Dadurch fehlen täglich rund 1,6 Millionen Barrel Rohöl auf den Weltmärkten. Das bleibt nicht folgenlos für den Ölpreis.

Produktionsausfälle wegen der Waldbrände in Kanada haben die Ölpreise am Dienstag weiter in die Höhe getrieben. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,7 Prozent auf 44,38 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI stieg um 1,2 Prozent auf 43,93 Dollar.

Grund sind die Waldbrände in der kanadischen Ölförder-Provinz Alberta. Dort wurden Förderkapazitäten von 1,6 Millionen Barrel pro Tag stillgelegt – mehr als ein Drittel der üblichen täglichen Produktion des Landes. Damit verringert sich das weltweite Überangebot für Rohöl, durch das die Preise für das „Schwarze Gold“ massiv unter Druck geraten waren. Experten erwarten, dass Produktionsstätten in den betroffenen kanadischen Gebieten teilweise für mehrere Wochen geschlossen bleiben.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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