SAB Miller: Großbrauer leidet unter starkem Dollar

SAB Miller: Großbrauer leidet unter starkem Dollar

, aktualisiert 18. Mai 2016, 10:27 Uhr
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Obwohl SABMiller mehr Bier verkaufte, ging der Umsatz und Vorsteuergewinn zurück.

Quelle:Handelsblatt Online

Der starke Dollar vermiest dem Großbrauer SAB Miller das Geschäft: Obwohl der Konzern mehr Bier verkaufte, sank der Vorsteuergewinn um 16 Prozent. Das Geschäft mit alkoholfreien Getränken zog dagegen an.

BangaloreDer weltweit zweitgrößte Brauer SAB Miller hat vor der geplanten Megafusion mit Marktführer Anheuser-Busch Inbev einen Umsatzrückgang erlitten. Hintergrund ist der starke Dollar. Der Umsatz ging deswegen im Geschäftsjahr 2015/16 um acht Prozent zurück, obwohl gleichzeitig mehr Bier verkauft, der Anbieter von Marken wie Pilsner Urquell, Grolsch und Peroni am Mittwoch mitteilte.

Insgesamt lagen die Erlöse bei 24,2 Milliarden Dollar. Der Vorsteuergewinn sank in den zwölf Monaten bis Ende März sogar um 16 Prozent auf gut vier Milliarden Dollar.

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Gefragt waren die Biere des Konzerns insbesondere in Lateinamerika und Afrika. Auch das Geschäft mit Limonaden und anderen alkoholfreien Getränken zog an. Fusionspartner AB Inbev, der SAB für mehr als 100 Milliarden Dollar übernehmen will, hatte zuletzt die Rezession in Brasilien zu spüren bekommen.

Vom Zusammenschluss verspricht sich der Branchenprimus bessere Absatzchancen in Lateinamerika und Afrika. SAB geht davon aus, dass die Fusion wie geplant in der zweiten Jahreshälfte über die Bühne geht. Um die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden zu sichern, stellten beide Firmen umfangreiche Geschäftsverkäufe in Aussicht.

Quelle:  Handelsblatt Online
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