Sberbank: Russlands größte Bank trotzt Sanktionen des Westens

Sberbank: Russlands größte Bank trotzt Sanktionen des Westens

, aktualisiert 02. März 2017, 12:03 Uhr
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Trotz der westlichen Sanktionen konnte die russische Sberbank einen Rekordgewinn einfahren.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Zuge des Ukraine-Konflikts hat die Sberbank, das größte russische Geldinstitut, einen Rekordgewinn erzielt. Daran konnten auch die westlichen Sanktionen nichts ändern.

MoskauRusslands größtes Geldhaus Sberbank hat trotz der Sanktionen des Westens im Zuge des Ukraine-Konflikts 2016 einen Rekordgewinn erzielt. Der Überschuss summierte sich auf knapp 542 Milliarden Rubel, umgerechnet 8,82 Milliarden Euro, wie das Kreditinstitut am Donnerstag mitteilte. Das vierte Quartal fiel dabei deutlich besser aus als von Analysten erwartet. Die staatlich kontrollierte Bank musste weniger Rückstellungen bilden und arbeitete im Kreditgeschäft profitabler.

Die Sberbank hat sich trotz der wirtschaftlichen Krise im Heimatmarkt in den vergangenen Jahren immer wieder besser geschlagen als die Konkurrenz und so Marktanteile gewonnen. „Die Sberbank kommt stärker aus der Krise als jemals zuvor“, sagte Konzernchef German Gref. Das Institut hat wegen der Russland-Sanktionen des Westens nur einen eingeschränkten Zugang zum internationalen Kapitalmarkt.
An der Börse in Moskau legten die Aktien des Unternehmens um 1,6 Prozent zu.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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