Scheinkonten-Affäre: Wells Fargo zahlt weitere 110 Millionen Dollar

Scheinkonten-Affäre: Wells Fargo zahlt weitere 110 Millionen Dollar

, aktualisiert 29. März 2017, 15:42 Uhr
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Die Großbank zieht nach der Scheinkonto-Affäre Konsequenzen.

Quelle:Handelsblatt Online

Für die US-Bank Wells Fargo wird der Skandal um fingierte Konten noch teurer. Die Bank hatte eingeräumt, dass Angestellte mehr als zwei Millionen Spar- und Kreditkarten-Konten ohne Erlaubnis der Kunden eingerichtet hatten.

San FranciscoDie Großbank Wells Fargo hat einen Vergleich über 110 Millionen Dollar (102 Millionen Euro) akzeptiert, um einen Rechtsstreit mit Sammelklägern in den USA beizulegen. Das teilte das Geldhaus am Dienstag (Ortszeit) in San Francisco mit. Mit dem Geld sollen Kunden entschädigt werden, in deren Namen Mitarbeiter unautorisierte Konten eröffneten, um von der Bank vorgegebene Verkaufsziele zu erreichen.

Wells Fargo hatte wegen der Affäre bereits im September Geldstrafen in Höhe von mehr als 185 Millionen Dollar von mehreren US-Behörden akzeptiert. Die Bank hatte eingeräumt, dass Angestellte mehr als zwei Millionen Spar- und Kreditkarten-Konten ohne Erlaubnis der Kunden eingerichtet hatten. Tausende Mitarbeiter wurden wegen des Skandals bereits gefeuert, auch Vorstandschef John Stumpf hatte im Oktober seinen Posten geräumt. Analysten rechnen mit weiteren Strafen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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