Schuldverschreibungen: S&P legt in Australien Rechtsstreit über Lehman-Kollaps bei

Schuldverschreibungen: S&P legt in Australien Rechtsstreit über Lehman-Kollaps bei

, aktualisiert 20. Februar 2016, 09:44 Uhr
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Der Schriftzug Standard & Poor's ist an der Zentrale des Unternehmes in New York zu sehen.

Quelle:Handelsblatt Online

Anleger der Investmentbank Lehman Brothers haben in Australien offenbar einen Vergleich in einem Rechtsstreit gegen Standard & Poor's erzielt. Die Anleger sahen sich beim Kauf besicherter Schuldverschreibungen getäuscht.

SydneyIn einem Rechtstreit gegen die Rating-Agentur Standard & Poor's haben in Australien Anleger der US-Investmentbank Lehman Brothers einen Vergleich erzielt. Die Einigung habe vermutlich weitreichende internationale Auswirkungen auf ähnliche Klagen, erklärte am Samstag die Wirtschaftskanzlei Squire Patton Boggs, die insgesamt 92 australische Verbände und Institutionen vertritt, die das Verfahren angestrebt hatten.

Sie sahen sich beim Kauf bestimmter besicherter Schuldverschreibungen bei Lehman zwischen 2005 und 2007 getäuscht, weil die Rating-Agentur diese positiv bewertet hatte. Lehman ging 2008 in Insolvenz und löste damit eine weltweite Finanzkrise aus.

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Finanzielle Einzelheiten zu dem Vergleich seien vertraulich, erklärte Squire Patton Boggs. S&P konnte zunächst nicht zu einer Stellungnahme erreicht werden. Die Rating-Agentur hatte zuvor alle Vorwürfe abgestritten.

Quellle:  Handelsblatt Online
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