Schweizer Großbank: Credit Suisse einigt sich in italienischem Steuerstreit

Schweizer Großbank: Credit Suisse einigt sich in italienischem Steuerstreit

, aktualisiert 19. Oktober 2016, 08:55 Uhr
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Die Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2014 gegen Bankmitarbeiter und Berater.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Schweizer Großbank Credit Suisse steht laut eines Insiders kurz vor einer Einigung im Steuerstreit mit Italien. Die Bank soll ihren Kunden dabei geholfen haben, bis zu 14 Milliarden Euro ins Ausland zu bringen.

MailandCredit Suisse steht kurz vor einer Beilegung des Steuerstreits mit Italien. Die Schweizer Großbank habe sich im Gegenzug zur Einstellung des Verfahrens im Prinzip auf die Zahlung von rund 100 Millionen Euro geeinigt, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Dienstagabend der Nachrichtenagentur Reuters. Die Vereinbarung sei aber noch nicht ganz unter Dach und Fach und bis es soweit sei, könne das Strafverfahren nicht eingestellt werden, erklärten andere Insider. Credit Suisse wollte sich dazu nicht äußern.

Dem Institut wird vorgeworfen, Kunden dabei geholfen zu haben, bis zu 14 Milliarden Euro ins Ausland zu überweisen. Die Mailänder Staatsanwaltschaft hatte ihre Untersuchung 2014 eröffnet und sich dabei auf Bankmitarbeiter, Berater und hunderte von italienischen Kunden konzentriert. Die Bank selbst war zwar nicht Gegenstand der Untersuchung. Doch kann in Italien eine Firma dafür haftbar gemacht werden können, wenn sie eine Straftat von Mitarbeitern, die der Firma zu Gute kommt, nicht verhindert.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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