Schweizer Privatbank BSI: Ex-Banker muss wegen Geldwäsche ins Gefängnis

Schweizer Privatbank BSI: Ex-Banker muss wegen Geldwäsche ins Gefängnis

, aktualisiert 11. November 2016, 15:30 Uhr
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Wegen eines Geldwäsche-Skandals muss ein Ex-BSI-Banker ins Gefängnis.

Quelle:Handelsblatt Online

Wegen eines milliardenschweren Geldwäsche-Skandals um den malaysischen Staatsfonds muss ein Ex-BSI-Banker für mehrere Wochen hinter Gitter. In der Mehrheit der Anklagepunkte hatte er sich vor Gericht schuldig bekannt.

Singapur/ZürichEin ehemaliger Mitarbeiter der Schweizer Privatbank BSI muss wegen des milliardenschweren Geldwäsche-Skandals um den malaysischen Staatsfonds 1MDB hinter Gitter. Ein Gericht in Singapur brummte dem Banker am Freitag eine Gefängnisstrafe von 18 Wochen auf.

Er war bei BSI in Singapur für die Beziehung der Bank zu dem Staatsfonds verantwortlich. In dem Verfahren wurden ihm Fälschung und unterlassene Mitteilung von verdächtigen Transaktionen vorgeworfen. Der Banker hatte sich vor Gericht in vier von sieben Anklagepunkten schuldig bekannt und wurde neben der Gefängnisstrafe zu einer Geldbuße verurteilt.

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Wegen der Verwicklung in den milliardenschweren Geldwäsche-Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB hatten die Behörden die Zweigstelle von BSI in Singapur im Mai geschlossen. Die Bank selbst wurde von der Schweizer Konkurrentin EFG International übernommen.

In Zusammenhang mit 1MDB laufen in mindestens sechs Ländern Untersuchungen, darunter auch in den USA und der Schweiz. Die Schweizer hatten im Zuge dessen ihre malaysischen Kollegen um Amtshilfe ersucht. Diese hatten den Antrag jedoch erneut zurückgewiesen, bestätigte die Bundesanwaltschaft einen Bericht der „Financial Times“. Die Schweiz setze nun verstärkt auf die Zusammenarbeit mit anderen Ländern – etwa Singapur.

Quelle:  Handelsblatt Online
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