Solarworld: Asbeck soll zu möglichen Investoren gehören

Solarworld: Asbeck soll zu möglichen Investoren gehören

, aktualisiert 04. August 2017, 14:40 Uhr
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„Wir äußern uns nicht zu Investoren. Mit allen ernsthaften Interessenten ist Vertraulichkeit vereinbart worden“, sagt der Sprecher von Solarworlds Insolvenzverwalter Horst Piepenburg.

Quelle:Handelsblatt Online

Eine Investorengruppe will die Solarworld-Standorte im thüringischen Arnstadt und im sächsischen Freiberg übernehmen. Dahinter soll laut einem Bericht neben Investoren aus Katar auch Gründer Frank Asbeck stehen.

Erfurt/BonnDer Gründer und frühere Vorstandschef der Solarworld AG, Frank Asbeck, soll nach einem Zeitungsbericht zur Investorengruppe gehören, die Fabriken des insolventen Unternehmens übernehmen will. Asbeck stehe zusammen mit Investoren aus Katar hinter dem Übernahmeangebot für die Solarworld-Standorte im thüringischen Arnstadt und im sächsischen Freiberg, berichtete die zur Funke-Gruppe gehörende „Thüringer Allgemeine“. Ein Sprecher des Solarworld-Insolvenzverwalters wollte dazu keine Angaben machen.

„Wir äußern uns nicht zu Investoren. Mit allen ernsthaften Interessenten ist Vertraulichkeit vereinbart worden“, sagte der Sprecher von Insolvenzverwalter Horst Piepenburg auf Anfrage. Die Verhandlungen mit der Investorengruppe, die Grundstücke, Maschinen, Vorräte übernehmen und 450 Arbeitsplätze an den beiden ostdeutschen Produktionsstandorten erhalten wolle, liefen weiter. Ein Vertragsabschluss sei „überwiegend wahrscheinlich“, so der Sprecher.

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Nur diese Gruppe habe sich unter den Bewerbern zugetraut, einen Kaufvertrag bis Mitte des Monats abzuschließen. Andernfalls hätten alle Solarworld-Mitarbeiter freigestellt werden müssen. Das Amtsgericht habe vorsorglich für den 11. August zu einer außerordentlichen Gläubigerversammlung eingeladen.

Am 1. August war das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Bonner Solartechnikkonzerns eröffnet worden.

Piepenburg hat für die übrigen 1200 Beschäftigten an den Standorten Arnstadt und Freiberg die Einrichtung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft in Aussicht gestellt. Erste Vorgespräche mit Betriebsräten soll es geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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