Sorge vor personellem Kahlschlag: Verdi kündigt Warnstreiks bei Postbank an

Sorge vor personellem Kahlschlag: Verdi kündigt Warnstreiks bei Postbank an

, aktualisiert 05. September 2017, 14:58 Uhr
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Schon im April demonstrierten Postbank-Mitarbeiter für mehr Geld und eine Verlängerung des Kündigungsschutzes.

Quelle:Handelsblatt Online

Nachdem die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis blieb, kündigt die Gewerkschaft Verdi Warnstreiks bei der Postbank an. Die Gewerkschafter fordern vor allem in zwei Bereichen Verbesserungen.

FrankfurtDie Gewerkschaft Verdi droht der Postbank mit einem harten Arbeitskampf. „Wenn die Arbeitgeber bei der Postbank nicht bereit sind, einen wirksamen Kündigungsschutz mit uns zu vereinbaren, wird es auf eine harte Auseinandersetzung hinauslaufen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Dienstag. Es werde in den kommenden Wochen Warnstreiks bei der Deutschen-Bank-Tochter geben, nachdem die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis blieb.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 18.000 Beschäftigten bei der Postbank, der Bauspar-Tochter BHW und weiteren Töchter eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022 sowie eine Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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Die Deutsche Bank will die unverkäufliche Postbank wieder voll ins Privatkundengeschäft integrieren. Betriebsräte befürchten einen Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen, sollte wie von ihnen befürchtet von der Postbank nicht mehr als die Marke übrig bleiben.

„Die Verärgerung ist besonders groß, weil die Arbeitgeberseite zum Kündigungsschutz nicht gesprächsbereit war“, sagte Duscheck. Ein Gehaltsangebot sei ebenfalls ausgeblieben. Die Tarifverhandlungen werden am 25. September in Bonn/Siegburg fortgesetzt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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