Spaniens Bankenbranche: Filialsterben geht weiter

Spaniens Bankenbranche: Filialsterben geht weiter

, aktualisiert 23. Dezember 2016, 14:07 Uhr
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Die spanische Bank Banco Sabadell möchte im kommenden Jahr 250 Filialen schließen. Das macht rund elf Prozent aller Niederlassungen.

Quelle:Handelsblatt Online

Harter Wettbewerb und niedrige Zinsen machen den spanischen Banken zunehmend Probleme. Das fünftgrößte Geldhaus des Landes will rund elf Prozent seiner Niederlassungen schließen. Die Bank ist kein Einzelfall.

MadridSpaniens Banken dünnen ihre Filialnetze immer stärker aus. Der Branchenfünfte Banco Sabadell will im nächsten Jahr 250 Niederlassungen schließen, wie aus Unternehmenskreisen am Freitag verlautete. Das wären elf Prozent seiner Filialen. In diesem Jahr sollten 92 dichtgemacht werden. Mit BBVA hat auch das zweitgrößte spanische Geldhaus für 2017 weitere Einschnitte in Aussicht gestellt, nachdem für das ablaufende Jahr ein Abbau von 2000 Arbeitsplätzen geplant war. Branchenprimus Santander hat 2016 mehr als 1000 Stellen gestrichen und 450 Filialen geschlossen. Neben den niedrigen Zinsen macht der harte Wettbewerb auf dem Heimatmarkt Spaniens Banken zu schaffen. Ihr Filialnetz ist dichter als in den meisten anderen Ländern Europas. Auf eine Niederlassung kommen lediglich weniger als 1500 Einwohner, während es in der Euro-Zone im Schnitt rund 2000 sind.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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