Sparkasse Ulm: Scala-Sparverträge belasten Sparkasse weiter

Sparkasse Ulm: Scala-Sparverträge belasten Sparkasse weiter

, aktualisiert 03. Januar 2017, 12:12 Uhr
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Der Streit um die Kündigung der Scala-Sparverträge ist beendet.

Quelle:Handelsblatt Online

Für den Umgang mit den hochverzinslichen Scala-Verträgen wurde die Sparkasse vielerorts gerügt. Eine Einigung mit den Kunden folgte – aber die EZB-Niedrigzinspolitik belastet die Sparkasse weiterhin.

StuttgartAuch viele Monate nach der außergerichtlichen Einigung beschäftigt der Scala-Streit um gut verzinste Sparverträge die Ulmer Sparkasse. „Angesichts der fortgesetzten Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank stellt das Thema S-Scala natürlich eine Belastung dar, die wir aber verkraften werden“, sagte der Sprecher der Bank, Boris Fazzini. Rückblickend auf den Scala-Prozess zeigt das Geldinstitut Bedauern. „Bei den S-Scala-Verträgen ist es uns leider offensichtlich nicht gelungen, den richtigen Weg zu finden, mit diesem schwierigem Thema umzugehen.“

Die Sparkasse wollte Tausende Kunden aus den sogenannten Scala-Verträgen herauslocken, denn sie wurden in Zeiten niedriger Zinsen immer mehr zur Last für das Geldhaus. Mehrere Tausend Sparer verweigerten sich Alternativangeboten. Einige klagten – und die Bank erlitt gerichtliche Schlappen gleich in mehreren Instanzen. Vor dem Gang zum Bundesgerichtshof einigte sich die Bank mit den Sparern dann außergerichtlich.

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Die außergerichtliche Einigung biete „gewisse Eckpunkte und Parameter, auf deren Grundlage jeweils viele individuelle Vereinbarungen getroffen werden konnten“, sagte Fazzini. Für die Sparkasse sei die Zufriedenheit der Kunden oberstes Ziel.

Quelle:  Handelsblatt Online
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