Sparrunde: Deutsche Bank kürzt im Investmentbanking

Sparrunde: Deutsche Bank kürzt im Investmentbanking

, aktualisiert 03. Februar 2017, 13:43 Uhr
Bild vergrößern

Aufräumarbeiten bei Deutschlands größtem Geldhaus: Es soll eine große Zahl an Stellen wegfallen.

Quelle:Handelsblatt Online

Laut einem Bericht des „ Wall Street Journal “ plant Deutschlands größtes Geldhaus im Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren einen umfangreichen Stellenabbau.

FrankfurtDie Deutsche Bank setzt einem Medienbericht zufolge noch einmal die Axt bei den Investmentbankern an. Wie das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf Insider berichtete, sollen in diesem Jahr weltweit 17 Prozent der Leute im Aktienhandel und sechs Prozent der Leute im Handel mit festverzinslichen Wertpapieren gehen. Die Bank setze dabei auch auf freiwillige Abgänge und Fluktuation.

Die ersten Betroffenen würden in der kommenden Woche informiert. Insgesamt gehe es um etwa 300 Mitarbeiter. Die Reduzierung sei Teil des Abbaus von konzernweit 9.000 Jobs, den das Geldhaus vor gut einem Jahr angekündigt hatte.

Anzeige

Die Deutsche Bank wollte den Bericht nicht kommentieren. Vorstandschef John Cryan hatte erst am Donnerstag auf der Jahrespressekonferenz betont, eine Verschärfung des Job-Abbaus beziehungsweise eine neue große Sparrunde sei nicht geplant. Das heißt aber nicht, dass es in einzelnen Bereichen nicht doch zu weiteren Einschnitten kommt. Das alte Programm sei mitten in der Umsetzung. Ein Manager der Bank signalisierte vor kurzem, dass es ihn wundern würde, wenn es bei den 9000 Stellen bliebe.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%