SPD und Malu Dreyer: SPD strebt Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz an

SPD und Malu Dreyer: SPD strebt Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz an

, aktualisiert 14. März 2016, 09:33 Uhr
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Ministerpräsidentin Malu Dreyer (r., SPD) und der FDP-Spitzenkandidat Volker Wissing: Verhandlungen über eine Ampelkoalition geplant. Dreyer ist wegen einer Spiegelung im Glas zweimal zu sehen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach ihrem Wahlsieg in Rheinland-Pfalz will die SPD mit FDP und Grünen über eine Koalition beraten. Ein kleines Team um Ministerpräsidentin Malu Dreyer soll mit Sondierungsgesprächen beginnen.

MainzBei den Sondierungen für eine Regierungsbildung in Rheinland-Pfalz nimmt die SPD eine Ampelkoalition mit FDP und Grünen in den Blick. Ein kleines Team rund um Ministerpräsidentin Malu Dreyer werde den Auftrag erhalten, Sondierungsgespräche zu führen, sagte SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei „eine Konstellation, die anknüpft an die Regierungszeiten sowohl mit den Liberalen als auch mit den Grünen“.

Viele Rheinland-Pfälzer könnten sich noch gut an die sozialliberale Regierung von 1991 bis 2006 erinnern. Und zuletzt habe die SPD mit den Grünen gut und erfolgreich regiert. „Wenn wir eine Konstellation erreichen können, wo wir beide Linien mit der sozialdemokratischen verknüpfen, kann ich mir vorstellen, dass dies im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz wäre“, sagte Schweitzer.

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Die SPD gewann die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich. Die Partei kommt nach dem vorläufigen Endergebnis auf 36,2 Prozent nach 35,7 Prozent 2011. Damit kann Dreyer das Land aller Voraussicht nach auch in den kommenden fünf Jahren regieren, muss sich aber einen neuen Koalitionspartner suchen.

Die bisher mitregierenden Grünen verbuchten zweistellige Verluste und können nur knapp in den Mainzer Landtag einziehen. Die rechtspopulistische AfD wurde aus dem Stand mit einem zweistelligen Ergebnis drittstärkste Kraft. Auch die FDP schaffte nach fünfjähriger Abwesenheit wieder den Sprung in das Landesparlament, in dem die Linkspartei weiterhin nicht vertreten sein wird.

Quelle:  Handelsblatt Online
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