Spielfirma in der Krise: Zynga-Gründer räumt erneut den Chefsessel

Spielfirma in der Krise: Zynga-Gründer räumt erneut den Chefsessel

, aktualisiert 02. März 2016, 00:56 Uhr
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Der Zynga-Gründer gibt seine Chefposition zum zweiten Mal ab.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei Zynga soll ein neuer Chef die Online-Spielefirma aus den roten Zahlen heben. Dafür räumt Gründer Mark Pincus zum zweiten Mal die Position. Die Hoffnung liegt nun auf einem Branchenveteranen.

San FranciscoBei der Online-Spielefirma Zynga gibt Gründer Mark Pincus zum zweiten Mal den Chefposten zugunsten eines Branchenveteranen ab. Als neuer Spitzenmann wurde am Dienstag Frank Gibeau vorgestellt, der über 20 Jahre bei dem Gaming-Schwergewicht Electronic Arts verbracht hatte. Dort war er unter anderem für das Geschäft auf Mobilgeräten zuständig.

Pincus war im April vergangenen Jahres an die Spitze zurückgekehrt. Er hatte Zynga seit der Gründung 2007 geführt und dann 2013 den Chefposten Microsofts früherem Xbox-Chef Don Mattrick überlassen.

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Zynga war im vergangenen Quartal mit einem Verlust von knapp 47 Millionen Dollar (43 Millionen Euro) erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Firma, die einst vor allem mit „Farmville“ auf der Facebook-Plattform sehr erfolgreich war, laufen weiterhin die Spieler davon. Allein in den vergangenen drei Monaten sank die Zahl aktiver Nutzer um neun Prozent auf 75 Millionen im Monat. Zu besten Zeiten waren es noch mehrere hundert Millionen gewesen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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