Staatsbonds: EZB verringert Schlagzahl bei Anleihenkäufen

Staatsbonds: EZB verringert Schlagzahl bei Anleihenkäufen

, aktualisiert 04. April 2016, 19:51 Uhr
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Die Euro-Wächter der EZB haben vor wenigen Wochen ihre Geldpolitik weiter gelockert, um die nach wie vor schleppende Konjunktur in der Währungsgemeinschaft anzuheizen.

Quelle:Handelsblatt Online

Staatsbonds im Volumen von rund 8,76 Milliarden Euro hat die Europäische Zentralbank in der Woche bis zum 1. April in ihre Bücher aufgenommen. In der Woche zuvor waren es noch knapp zwei Milliarden Euro mehr.

FrankfurtDie Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihren Anleihenkäufen erneut etwas den Fuß vom Gas genommen. In der Woche bis zum 1. April nahmen die Währungshüter Staatsbonds im Volumen von 8,76 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die EZB am Montag in Frankfurt mitteilte.

In der Woche zuvor waren es noch 10,35 Milliarden Euro gewesen. Die EZB und die nationalen Notenbanken starteten ihr in Deutschland umstrittenes Kaufprogramm im März 2015. Seitdem erwarben sie Staatspapiere im Umfang von 652,02 Milliarden Euro.

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Die Euro-Wächter hatten vor wenigen Wochen ihre Geldpolitik weiter gelockert, um die nach wie vor schleppende Konjunktur in der Währungsgemeinschaft anzuheizen und die aus ihrer Sicht unerwünscht niedrige Inflation nach oben zu treiben. So soll unter anderem ab diesem April der Gesamtumfang der monatlichen Wertpapierkäufe auf 80 Milliarden von bislang 60 Milliarden Euro steigen.

Mit dem Kaufprogramm sollen Geschäftsbanken dazu bewegt werden, mehr Kredite an die Wirtschaft zu vergeben statt in Anleihen zu investieren. Das Gesamtprogramm soll bis Ende März 2017 laufen und dann - Hypothekenpapiere, Pfandbriefe, Regional- und Firmenbonds eingeschlossen - einen Umfang von 1,74 Billionen Euro haben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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