Strauchelndes Institut: Barclays kämpft mit Altlasten

Strauchelndes Institut: Barclays kämpft mit Altlasten

, aktualisiert 01. März 2016, 10:32 Uhr
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Fußgänger vor einer Barclays-Filiale in London.

Quelle:Handelsblatt Online

Die britische Großbank treibt den Konzernumbau weiter voran. Zur Präsentation der Jahreszahlen verkündete der neue Chef Jes Staley, dass auch das Afrika-Geschäft beendet werde.

LondonDer neue Barclays-Chef Jes Staley treibt dem Umbau voran. Die britische Großbank werde ihre Geschäfte in Afrika beenden, teilte das Geldhaus am Dienstag mit. Die 62-prozentige Beteiligung an der Barclays Africa Group solle in zwei bis drei Jahren abgestoßen werden. Staley hatte zuletzt das vergleichsweise riskante und kapitalintensive Investmentbanking gestutzt und zahlreiche Aktivitäten in Asien beendet. „Es gibt natürlich noch mehr, was wir tun müssen“, sagte er.

Der frühere JP-Morgan-Banker ist angetreten, das strauchelnde Institut, das immer wieder von Altlasten eingeholt wird, wieder erfolgreich zu machen. Ähnlich wie bei der Deutschen Bank oder Credit Suisse sind die Investoren bei Barclays aber sehr skeptisch.

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Im vergangenen Jahr fiel der bereinigte Vorsteuergewinn der Briten um zwei Prozent auf 5,4 Milliarden Pfund, umgerechnet 6,92 Milliarden Euro. Damit wurden die Analystenerwartungen deutlich verfehlt. Sonderlasten für Rechtsstreitigkeiten drückten im Schlussquartal erneut auf das Ergebnis. An der Londoner Börse büßten Barclays-Aktien daraufhin mehr als sechs Prozent an Wert ein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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