Streit um Pleitebank Heta: Österreich erwartet knappe Entscheidung

Streit um Pleitebank Heta: Österreich erwartet knappe Entscheidung

, aktualisiert 02. März 2016, 14:20 Uhr
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Über den Umweg einer österreichischen Staatsanleihe will Finanzminister Schelling den Gläubiger der Heta ihre gesamte Investition erstatten.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Streit um die insolvente Pleitebank Heta hat Österreichs Finanzminister den Gläubigern ein neues Angebot unterbreitet. Trotz des attraktiveren Kompromissvorschlags rechnet das Land mit einer knappen Entscheidung.

WienÖsterreich erwartet im Streit über den Rückkauf von Anleihen der ehemaligen Krisenbank Heta trotz des jüngsten Kompromissvorschlags eine knappe Entscheidung. „Wir haben noch einmal alles versucht, um das Angebot attraktiver zu machen“, sagte ein Experte aus dem Finanzministerium am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Dennoch gehe man davon aus, dass die Entscheidung knapp ausfallen werde. Das Angebot an die Heta-Gläubiger läuft noch bis 11. März.

Der österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling hatte den Heta-Gläubigern am Vortag einen zusätzlichen Anreiz angeboten, das umstrittene Angebot des Bundeslandes Kärnten doch noch anzunehmen. Sollte die Offerte akzeptiert werden, könnten die Gläubiger die Gelder demnach in eine österreichische Staatsanleihe investieren mit einer Laufzeit von 18 Jahren. Es hätte zur Folge, dass die Gläubiger mit einer Verspätung von 18 Jahren effektiv 100 Prozent ihrer Heta-Papiere zurückgezahlt bekämen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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