Stromkonzern: Niedrigwasser bremst Verbund aus

Stromkonzern: Niedrigwasser bremst Verbund aus

, aktualisiert 27. Juli 2017, 09:29 Uhr
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Eingebremst wurde der Energiekonzern Verbund von einer deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegenden Wasserführung der Flüsse.

Quelle:Handelsblatt Online

Eine zu niedrige Wasserführung in Wasserkraftwerken bescherte dem österreichischen Energiekonzern Verbund zweiten Quartal einen Gewinnverlust. Auch für das restliche Jahr rechnet das Unternehmen mit weiteren Einbußen.

WienÖsterreichs größter Energiekonzern Verbund hat im zweiten Quartal vor allem aufgrund einer niedrigeren Wasserführung in seinen Wasserkraftwerken weniger verdient. An den Zielen für 2017 werde aber unverändert festgehalten, teilte das teilstaatliche Unternehmen am Donnerstag mit. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schrumpfte im zweiten Quartal auf 188,4 Millionen Euro nach 236,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich fiel der Gewinn auf 61,0 Millionen Euro nach 71,5 Millionen Euro.

Eingebremst wurde der Konzern von einer deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegenden Wasserführung der Flüsse sowie geringeren Erlösen im Segment Netz. Die Eigenerzeugung von Verbund sei daher im ersten Halbjahr um 4,7 Prozent geschrumpft. Das Ergebnis des Unternehmens hängt stark von den 127 Wasserkraftwerken ab, die an großen Flüssen wie der Donau in Österreich und Bayern liegen. Je mehr Wasser in den Flüssen fließt, desto besser ist die Auslastung der Kraftwerke.

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Für 2017 geht der Versorger unverändert von Gewinneinbußen aus, trotz einer erwarteten durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasserkraft. Das Ebitda werde weiterhin bei rund 830 Millionen Euro gesehen, der Konzerngewinn bei rund 300 Millionen Euro. Die Aktionäre sollen dennoch eine um bis zu einem Drittel höhere Dividende erhalten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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