Sturmtief „Paul“: Schäden kosten Versicherer 400 Millionen Euro

Sturmtief „Paul“: Schäden kosten Versicherer 400 Millionen Euro

, aktualisiert 03. Juli 2017, 17:54 Uhr
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Die größten Schäden entstanden am 22. Juni nicht durch herabstürzende Bäume und Äste sondern durch regionale Hagelschläge.

Quelle:Handelsblatt Online

Rund 400 Millionen Euro müssen die Versicherer für die Folgen des Tiefs „Paul“ aufbringen, das Ende Juni 2017 über Deutschlands hinweg zog. Die größte Schäden entstanden dabei überaschenderweise nicht durch Zugausfälle.

FrankfurtDas Sturmtief „Paul“ dürfte die Versicherer nach Schätzungen von Experten rund 400 Millionen Euro kosten. Das ergibt sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft MSK die Folgen von Stürmen in Deutschland errechnet.

Die größten Schäden seien am 22. Juni aber nicht durch den schlagzeilenträchtigen Tornado über Hamburg und die massenhaften Zugausfälle zwischen Berlin, Hannover und Hamburg entstanden, sondern durch regionale Hagelschläge, wie sie etwa vom Ruhrgebiet bis Göttingen über das Land hinwegzogen, sagte MSK-Geschäftsführer Onnen Siems. Ein solcher Sommersturm mit Hagel komme in Deutschland etwa alle vier Jahre vor.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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