Super Tuesday: Clinton und Trump räumen die ersten Gewinne ab

Super Tuesday: Clinton und Trump räumen die ersten Gewinne ab

, aktualisiert 02. März 2016, 02:26 Uhr
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US-Demokratin Hillary Clinton wird bei den Vorwahlen von ihren Anhängern gefeiert.

Quelle:Handelsblatt Online

Für Hillary Clinton und Donald Trump beginnt der Super Tuesday bestens. Die Demokratin und der Republikaner ziehen in mehreren Staaten an den Konkurrenten vorbei. Sanders setzte sich in seinem Heimatstaat Vermont durch.

WashingtonDer Super Tuesday hat für Hillary Clinton mit Vorwahlsiegen in Georgia und Virginia begonnen. Ihr Rivale um die Präsidentschaftsnominierung der US-Demokraten, Bernie Sanders, setzte sich am Dienstag in Vermont durch. Er ist Senator des US-Staates. Der Superdienstag gilt mit einem guten Dutzend Vorwahlen bei beiden US-Parteien als einer der wichtigsten Tage im amerikanischen Wahlkalender. Bei den Republikanern gewann Topfavorit Donald Trump die erste Vorwahl in Georgia.

Durch die frühen Erfolge kann Clinton ihren Gesamtvorsprung vor Sanders ausbauen. Von den 213 Delegiertenstimmen, die in Georgia, Virginia und Vermont zusammen auf dem Spiel standen, gewann sie mindestens 108, während Sanders mindestens 57 bekommen wird. Wer die verbliebenen 58 erhält, muss sich noch zeigen. Insgesamt gibt es bei den Demokraten in elf Staaten sowie Amerikanisch-Samoa an diesem Dienstag 865 Wahlmänner und Wahlfrauen zu gewinnen. 2383 Mandate sind für eine Nominierung nötig.

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Clinton war mit einem Vorsprung von 26 Delegierten in den Superdienstag gestartet. Sie kann jedoch darüber hinaus auf eine deutlich größere Menge an Superdelegierten vertrauen als Sanders. Dabei handelt es sich um Parteifunktionäre, die selbst entscheiden können, wen sie beim Nominierungsparteitag unterstützen. Sie machen gut 15 Prozent der gesamten Delegiertenstimmen aus. Das Sanders-Lager hält dieses System für ungerecht.

Sanders versprach kurz nach Bekanntgabe seines Siegs in Vermont, er werde am Super Tuesday „Hunderte weitere Delegierte gewinnen“. Vor jubelnden Anhängern gelobte er außerdem, den Kampf um die Präsidentschaftsnominierung in die 35 US-Staaten zu tragen, in denen erst nach dem Superdienstag gewählt wird.

Am Super Tuesday fanden Vorwahlen in Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Minnesota, Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont und Virginia statt. Die Republikaner stimmten zudem in Alaska ab, die Demokraten in Colorado und im Außengebiet Amerikanisch-Samoa.

Bei den Republikanern deutet sich eine Fortsetzung der Erfolgsserie von Trump an. Er gewann zu Beginn der Vorwahlmarathons in Georgia und bedankte sich direkt bei den republikanischen Wählern in dem Bundesstaat auf Twitter. Die Grand Old Party vergibt am Dienstag auf einen Schlag 595 Stimmen - fast die Hälfte der 1237, die für eine Nominierung nötig sind.

Quelle:  Handelsblatt Online
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