Swiss-Re-Bericht: Katastrophen kosten Versicherer 2016 mehr

Swiss-Re-Bericht: Katastrophen kosten Versicherer 2016 mehr

, aktualisiert 15. Dezember 2016, 18:21 Uhr
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Die wohl teuersten Katastrophen waren das Erdbeben in Japan und der Hurricane „Matthew“.

Quelle:Handelsblatt Online

2016 war ein teures Jahr für Versicherer: Die Schäden durch von Menschen verursachte Unglücke und Naturkatastrophen sind nach Schätzungen des Schweizer Rückversicherungskonzerns Swiss RE um ein Drittel gestiegen.

ZürichDie Versicherungsbranche muss dieses Jahr für Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Unglücke tiefer in die Tasche greifen. Die versicherten Schäden summieren sich nach vorläufigen Schätzungen des Schweizer Rückversicherungskonzerns Swiss Re auf 49 Milliarden Dollar. Das ist ein Drittel mehr als 2015.

Die gesamten Schäden waren mit schätzungsweise 158 Milliarden Dollar sogar um fast zwei Drittel höher als im Vorjahr, wie die Nummer zwei der Rückversicherungsbranche am Donnerstag mitteilte. Beide Werte lagen aber unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.

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Das Gros der Schäden geht auf Naturkatastrophen zurück. Die teuersten Katastrophen waren das Erdbeben in Japan und der Wirbelsturm "Matthew", die die Branche fünf beziehungsweise mehr als vier Milliarden Dollar kosten dürften. Deutlich geringer als vergangenes Jahr ist die Zahl der Opfer: 10.000 Menschen kamen durch Katastrophen ums Leben, 2015 waren es noch 26.000.

Quelle:  Handelsblatt Online
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