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Abstimmen und gewinnen: Die besten Gadgets des Sommers

von Thomas Kuhn und Sebastian Matthes. Andreas Niesmann

Strom produzierende Handys, effizientere Klimaanlagen und 3-D-Kameras für jedermann - die wichtigsten Ideen und Produkte des Sommers. Stimmen Sie zudem ab, welches innovative Gadget Sie am meisten überzeugt - und gewinnen Sie.

In diesem Sommer wird es uns wieder treffen – millionenfach und stets im falschen Moment: Die Kamera im Anschlag, doch im entscheidenden Augenblick gibt der Akku auf. Derartige persönliche Energiekrisen sollen uns künftig seltener die Laune verderben: Denn laut den Hamburger Technik-Analysten von Trendone mutieren Handys, mobile Musikboxen oder gar Taschen bald zu autonomen Mikrokraftwerken. Diese im Branchenjargon "Energy by the way" genannte Entwicklung ist nach Einschätzung der Trendone-Experten einer der Top-Techniktrends des Sommers. Dafür stehen Produkte wie die Reisetasche mit Solarmodulen des Schweizer Herstellers Primecut oder eine neue Batterie des japanischen Technikriesen Brother, die sich bei Bewegung selbst auflädt.

Im Auftrag der WirtschaftsWoche hat Trendone Technik-Neuheiten analysiert und bewertet. Welche Konzepte prägen künftige Produktdesigns? Welche High-Tech-Geräte haben das Potenzial, Märkte zu verändern? Aus der Vielzahl der Prototypen und Produkte haben wir gemeinsam mit Trendone 25 wegweisende Innovationen selektiert, die exemplarisch für die kommenden Entwicklungen stehen.

Neben der individuellen Stromproduktion haben die Hamburger Forscher zunehmend Produkte mit ungewöhnlichem Mehrfachnutzen identifiziert: Selbsttönende Fenster mit integriertem Sonnen- und Wärmeschutz etwa oder das Navigationsgerät PN-60w des Herstellers Delorme für Outdoor-Fans, das Wegstrecke oder Position via Satellit an soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter überträgt. Ähnlich multifunktional sind das Allzwecktaschenmesser mit Laserpointer und per Fingerabdrucksensor geschütztem Speicherchip sowie das Mini-Notebook, dessen zwei berührungsempfindliche Displays sich zum elektronischen Buch umfunktionieren lassen.

Markant auch dieser Trend: Bei zahlreichen Neuheiten tritt die Technik völlig in den Hintergrund. Wie bei der Light-Touch-Tastatur von Lightblue Optics, die nur noch auf die Arbeitsplatte projiziert wird. Der Trend zur unsichtbaren Technik kommt schon im Herbst beim Massenpublikum an. Dann ersetzen neue Bedienkonzepte für Computerspiele herkömmliche Steuergeräte. Microsofts Kinect-Modul für die Xbox-Spielekonsole etwa erkennt Körperbewegungen der Spieler und übersetzt sie in Steuerkommandos. So wird aus einer realen Armbewegung im Spiel ein Faustschlag.

Zugleich wird das Smartphone zu einer Art Multimediabrille. Immer mehr Programme ermöglichen es, virtuelle Welt und Realität zu vermischen, etwa indem das Telefon ins Bild der eingebauten Videokamera Zusatzinformationen einblendet, die es – passend zum aktuellen Standort – aus dem Internet abruft. Eine der spannendsten Entwicklungen dieser Spielart ist der Städteführer Junaio des Münchner Softwarespezialisten Metaio.

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2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 29.07.2010, 23:27 UhrAnonymer Benutzer: Life is Short

    Alles "dummes Elektronik-Spielzeug"


    Mag schon sein. Aber im Gegensatz zum iQ des Verfassers besagten Kommentars befindet sich das Elektronik-Spielzeug auf intelligenzbestien-Niveau.

    Merke: alles is relativ.

  • 25.07.2010, 21:52 UhrAnonymer Benutzer: Karla Benker

    Alles "dummes Elektronik-Spielzeug". Soll dir dein Geld aus der Tasche ziehen.

    Finger weg lassen und einfach den MiST nicht kaufen - die dummen Gesichter der Leute, die den Scheiß entwerfen und produzieren möchte ich sehen

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