Kommentare zu: Elektroräder auf dem Vormarsch

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15 Kommentare
  • 09.07.2008, 00:41 UhrAnonymer Benutzer: Gerhard Orth

    Sehr gut, dass Sie darauf aufmerksam machen. ich unterschreibe alle Feststellungen in dem Artikel; das Wort vom Fahrrad als Sportgerät in Deutschland allerdings nur eingeschränkt. ich kenne viele Leute (Gegend mit ziemlich ebenem Gelände), die das Fahrrad regelmäßig als Verkehrsmittel verwenden (wie Holländer).
    Vor Jahren hatte ich als regelmäßiger Radfahrer die Gelegenheit, ein solches Elektrorad auszuprobieren. Ein phantastisches Fahrgefühl! in bergiger Gegend eim Muss! Es muss und wird kommen - mit Förderung wie durch diesen Artikel schneller. Danke dafür.

  • 09.07.2008, 10:14 UhrAnonymer Benutzer: dietrich Lohmeyer

    Sehr schöner Artikel, jetzt geht es in die richtige Richtung.
    Schnelle Elektrofahrräder machen den Weg zur Arbeit zu einem Erlebnis und können zigmillionen Zweit- und Drittfahrzeuge ersetzen.
    Es fehlen allerdings die schnellen Elektro-Velomobile wie Alleweder-E und Aerorider, die zusätzlichen Wetterschutz (www.leichtfahrzeuge.de und www. aerorider.com)

  • 09.07.2008, 11:24 UhrAnonymer Benutzer: IBeJustMe

    Als Heilsbringer würde ich dieses Fahrrad nun wirklich nicht betrachten wollen, als echte Alternative zu einem Auto schon 2mal nicht. Es eignet sich leider nur bei schönem Wetter, auf Kurzstrecken sowie leichte Erledigungen. Die Wocheneinkäufe sind damit nicht zu meistern, bei Regen, Schnee oder Minusgraden wohl nicht das Mittel der Wahl um die Strecke zum Arbeitsplatz zurück zu legen und sonst eher wohl als "Sportgerät" oder Ausflugsfahrzeug geeignet. Würden sich zweirädrige Fahrzeuge wirklich als DiE Alternative zum Auto eignen, so hätten wir schon längst mehr Motorräder, Mofa,Mopeds und Roller auf der Straße. Das einzig Nachvollziehbare ist, daß wieder mehr Menschen aufgrund der derzeitigen benzinpreise auf das Fahrrad umsteigen, ob mit oder ohne Elektromotor.

  • 09.07.2008, 12:04 UhrAnonymer Benutzer: Dietrich Lohmeyer

    Genrede zu ibeJustMe :


    Mir ging es nicht darum, alle Autos durch Elektrofahrräder zu erstzen, sondern darum, einen großen Teil der Zweitfahrzeuge durch Elektro-Spezialfahrräder zu ersetzen, die mehr können als Fahrräder:
    Elektro-Velomobile für den weiten Weg zu Arbeit
    Elektro-Rikschas als Mamas Taxi
    Elektro-Lastenfahräder für den großen Einkauf

  • 09.07.2008, 14:50 UhrAnonymer Benutzer: IBeJustMe

    @Dietrich Lohmeyer:
    Warum Zeit und Geld in die Entwicklung von Elektro-Velomobile, Elektro-Rikschas und Elektro-Lastenfahräder stecken anstatt sich auf die Elektrifizierung des Antriebstranges der herkömmlichen Automobile konzentrieren? Warum es jetzt was mit Fahrrädern sein muss verstehe ich nicht, zumal aus dem Artikel hervorgeht das die Dinger seit 1996 verfügbar sind. 12 Jahre lang hat sich abgesehen von ein paar idealisten keiner dafür wirklich interessiert. Aber vielleicht ist ja jetzt der richtige Zeitpunkt um die Entwicklungskosten von damals auf Grund des derzeitigen internationalen Ökohypes als "saubere" Lösung zu verkaufen.

  • 09.07.2008, 15:37 UhrAnonymer Benutzer: Allewetter

    Mancher Nutzer eines solchen eRades wird den Motor auch mal ausschalten, zb. bei der RÜCKfahrt aus dem büro oder sich zu mehr Anstrengung motiviert fühlen. Und schließlich: Der gesundheitliche Aspekt ist nicht zu verachten. Die Dame mit der Goebbelsstimme kann noch mehr Erfolge verbuchen.

  • 09.07.2008, 16:48 UhrAnonymer Benutzer: Tim N.

    warum muss es zur Fortbewegung in einer Stadt ein Auto sein? die Masse des Autos will bewegt werden, also muss man dafür Energie aufwenden. Für den täglichen Weg zur Arbeit hat man nicht so viel Gepäck und meistens auch keinen beifahrer, so dass die bewegung eines vollständigen Autos meiner Meinung nach Energieverschwendung ist. Es bleibt das Komfortproblem: bei Regen ist es unangenehm und bei zu viel körperlicher Anstrengung kommt man durchgeschwitzt im büro an. Die Lösung des Alleweders bzw. Aeroriders mit der Kabine finde ich sehr gut. Den Alleweder ist meine Freundin schon einmal probegefahren - sie wollte nciht mehr aussteigen.
    Schade, dass der Artikel nicht auf solchen Lösungen der Mobilität eingegangen ist.

  • 09.07.2008, 18:48 UhrAnonymer Benutzer: Fahrradfahrerin

    Na, ob das Energie spart? Wenn man ein Auto dadurch ersetzt, ok - aber wenn man ein normales Fahrrad ersetzt, jedenfalls nicht. Mich würde interessieren, welche Verkehrsmittel tatsächlich dadurch ersetzt werden.

  • 10.07.2008, 13:57 UhrAnonymer Benutzer: Ferro

    eine Tolle Sache, finde ich, gerade auch für Motorneuros (ALS`ler), die sich mit ihrer 20%-Muskelrestkraft auf einem Mountainbike sehr schwer tun!

    MfG aus dem Rolli

  • 10.07.2008, 15:37 UhrAnonymer Benutzer: Frank Heitmeyer

    "von Fahrradfahrerin am 09.07.2008 16:48 Uhr Na, ob das Energie spart?"
    Energiesparen ist nicht das Thema, CO2 reduzieren schon eher. (Die Energie von 0,4qm Solarpanel reicht für 5.000km Pedelec.) Für Radfundis: Der "carbon footprint", also die Auswirkung auf die CO2 belastung, durch einen Radfahrer, der sich normal deutsch ernährt, verglichen mit einer Worst Case Stromquellenbetrachtung, nämlich Kohlekraftwerk, ist für den Radfahrer 2,5 mal schlechter als für das Pedelec. Der "menschliche Wirkungsgrad" und die "food to plate" belastung des durchschnittsdeutschen Essers führne zhu diesem verblüffenden Effekt. Energie (wie z.b. Sonnenenergie) ist genug da - wir müssen nur smartere Quellen nutzen. (Quelle: Vortrag Tomi Engel, Deutsche Solargesellschaft, Download s. www.lev-conference.org)

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