Apple: Neues iPhone: Mehr Saft und bessere Bilder

Apple: Neues iPhone: Mehr Saft und bessere Bilder

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Apple-Manager Scott Forstall

Eine Vorschau auf das für den Herbst angekündigte Betriebssystem „Snow Leopard“, erneuerte Macbook Pro Profi-Laptops, das neue iPhone Betriebssystem 3.0 – hundert Minuten spannten Apples Triumvirat Phil Schiller (Marketing), Bertrand Serlet (Software) und Scott Forstall (iPhone) ihr Publikum gestern Abend auf der Eröffnungsrede zur weltweiten Apple-Entwicklerkonferenz auf die Folter.

Dann kam endlich das, worauf die rund 6000 Entwickler, Fans und Journalisten im Moscone Konferenzzentrum in San Franciscos Innenstadt gewartet hatten: Nein, kein Überraschungsauftritt und auch keine Videoschalte zu Es dürfte sich wohl an der Offerte orientieren, die es damals für Wechselwillige vom iPhone 2G auf das 3G-Modell gab.

Rein äußerlich unterscheidet sich das 3G S nicht von seinem Vorgänger. Die minimalistische Optik bleibt das Markenzeichen.

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Dafür hat sich im Inneren einiges getan:

Das „S“ im Namen steht für Speed – Geschwindigkeit. Ein schnellerer Prozessor, kombiniert mit dem Datenübertragungsverfahren HSDPA (bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde) soll Anwendungen doppelt so schnell ausführen wie das iPhone 3G – Fotos flutschen so mit Fingerwisch wesentlich flotter über den Schirm, Landkarten und Webseiten bauen sich schneller auf. Der neue Prozessor erlaubt zudem die Sprachsteuerung von Funktionen wie Abspielen von Musik oder Aufrufen aus dem Adressbuch. Die Kommandos sind dabei von Apple vorgegeben. Allerdings ist die Software in der Lage, die Aussprache der Namen der Gesprächspartner in rund zwanzig Sprachen zu „verstehen“.Ein digitaler Kompass, der automatisch Landkarten mitdreht. Man tippt auf der Karte einfach seine Position an und schon dreht sich die Markierung in die Himmelsrichtung, in die man das Gerät hält. Sehr hilfreich für Zeitgenossen, die Probleme mit räumlichem Vorstellungsvermögen haben.Ein verbesserter Akku – endlich! Zwar betont Apple, dass die derzeitige Akku-Laufzeit im Vergleich mit anderen UMTS-Smartphones sehr ordentlich ist. Doch das tröstet nicht wirklich, wenn der Akku schon am späten Nachmittag stirbt. Mit dem neuen iPhone 3G ist der Abend auch für Frühaufsteher gerettet. Marketingchef Schiller verspricht neun Stunden Surfen im Wifi-Modus, zehn Stunden Video, 30 Stunden Musikbetrieb und zwölf Stunden Telefonieren. Wie sich jedoch eine Kombination aus Telefonaten, Surfen, Videos, Musik und GPS auswirkt, dazu konnte oder wollte keiner der Apple-Manager Aussagen treffen.Das eigentlich neue ist jedoch die integrierte 3-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Makrofunktion und Weißabgleich. Sie soll auch mit widrigen Lichtverhältnissen klarkommen. Ein Blitz fehlt jedoch. Die iPhone-Knipse ist nun endlich auch mit einer Videofunktion mit VGA-Auflösung ausgestattet. Clever ist die Bedienung des Autofokus’. Will man beispielsweise eine Blume im Vordergrund scharfstellen und den Hintergrund verschwimmen lassen – einfach das gewünschte Motiv auf dem iPhone Display antippen, fertig. Ob das auch im grellen Sonnenlicht so gut klappt, muss sich noch zeigen. Aber es ist clever gelöst.

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