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ADAC-Test: Viele Winterreifen sind ihren Namen nicht wert

Die kalt-nasse Jahreszeit mit Schneematsch und Glätte auf den Straßen steht vor der Tür. Zeit, in gute Winterreifen zu investieren. Die gibt es auch preiswert. Doch einige Produkte sind auf nasser Fahrbahn gefährlich.

Platz 10: Zum Tag der Verkehrssicherheit am 16. Juni hat das Internetportal MeinAuto.de 30 der sichersten Neuwagen Deutschlands in einem Rabatt-Check analysiert. Handelsblatt Online hat daraus die Top 10 zusammengestellt. Wenn man beispielsweise den Ford C-Max 1,6 Ti-VCT (86 PS) online kauft, spart man im Vergleich zum Listenpreis 25,3 Prozent. Dann kostet der Wagen mit NCAP-5-Sterne-Wertung nur noch 13.717 Euro statt 18.350 Euro.

Bild: Pressebild

Winterreifen sind in Deutschland Pflicht. Seit Ende 2010 gilt die Neuregelung in der Straßenverkehrsordnung, die besagt, dass Autofahrer nicht mit Sommerreifen auf vereisten oder verschneiten Straßen unterwegs sein dürfen.

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Aber nicht alle auf dem Markt angebotenen Winterreifen werden ihrem Namen auch gerecht. Im aktuellen Test des ADAC sind fünf Produkte mit der Note "mangelhaft" durchgefallen. Besonders bei Nässe konnten sie nicht überzeugen. Der ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland hatte zuletzt kritisiert, dass das ab 1. November in der EU gültige neue Reifenlabel noch nicht für Winterreifen gilt.

Das Etikett soll dem Verbraucher auf einen Blick Auskunft über drei Eigenschaften eines Reifens geben: Nasshaftung, Kraftstoffeffizienz und externes Rollgeräusch. Jedoch würden die für Winterreifen wichtigen Eigenschaften Bremsfähigkeit, Traktion sowie Kurvenhaftung auf Schnee und Eis nicht erfasst.

Platz 10: Chevrolet Impala

Es geht exotisch los. Der Chevrolet Impala wurde seit 1958 14 Millionen mal verkauft. In Europa ist der Wagen nur als Import zu bekommen. Früher wurde der Impala noch als kapitaler Straßenkreuzer konstruiert. Im Laufe der Jahre wurde das Design jedoch immer kompakter. Unter der Haube tat sich auch einiges. Besonders interessant ist die seit 1996 angebotene Zylinderabschaltung der Motoren unter Teillast, welche in Europa neuerdings als Innovation verkauft wird. In Amerika wird der Chevrolet Impala derzeit auch als Streifenwagen eingesetzt.

Bild: Presse

Und genau diese Wintertauglichkeit hat der ADAC nun gemeinsam mit der Stiftung Warentest untersucht. Dabei wurden 37 Reifenmodelle unter die Lupe genommen. Elf Reifen erreichten die Note "gut" und gelten somit als besonders empfehlenswert. Wie schon im vergangenen Jahr konnte keines der Produkte ein "sehr gut" erreichen.

Bei den guten Reifen sind nicht nur die Markenprodukte griffest. Zwar seien Premiummarken die Gewinner, schreibt die Zeitschrift "test" in ihrer Oktoberausgabe. Doch auch einige preiswerte Hersteller hätten mithalten können.

Im Durchschnitt kostet ein Satz "guter" Winterreifen für Kleinwagen wie etwa den Fiat Panda, VW Polo oder Toyota Yaris inklusive Montage 316 bis 334 Euro. Bei den kleineren Reifen erhielten drei Produkte die Note "gut". Testsieger ist hier der Michelin Alpin A4 mit Bestnoten auf trockener Fahrbahn und beim Verschleiß. Bei Schnee hat der Continental ContiWinterContact TS 850 die Nase vorn. Auf nasser Fahrbahn fielen zwei Exporte durch: der Effiplus Epluto I aus China und der Premiorri ViaMaggiore aus der Ukraine bekamen ein "mangelhaft".

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