Automechanika: Fixstern für die Autobranche

Automechanika: Fixstern für die Autobranche

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Die rund 10.000 Teile, aus denen ein VW-Tiguan besteht, sind an einem Stand auf der Messe "Automechanika" ausgebreitet.

von Hans-Jürgen Klesse

Heute eröffnet in Frankfurt die Automechanika. Die zum 21. Mal veranstaltete internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft dauert bis zum kommenden Sonntag. Erwartet werden auf der Fachmesse mit rund 4400 Ausstellern mehr als 160 000 Besucher.

Die Automechanika findet alle zwei Jahre im Wechsel mit der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA Pkw) statt und gilt als größte Branchenmesse für die Automobilwirtschaft. „Die Automechanika ist zu einem Fixstern geworden, an dem sich terminlich die gesamte Branche orientiert“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Viele Unternehmen richten sogar ihre Produktlebens-Zyklen nach der Messe aus, um alle zwei Jahre die jüngsten Neuheiten präsentieren zu können.“

Gezeigt werden auf dem Frankfurter Messegelände konventionelle Autoteile und Elektronikkomponenten für Karosserie, Antrieb und Fahrwerk, Werkstatt- und Tankstellenausrüstungen sowie Anlagen zur Autowäsche, außerdem Zubehör und Tuningbauteile. Die Aussteller, von denen rund 80 Prozent aus dem Ausland kommen, gliedern sich in fünf Produktbereiche: Repair & Maintenance, Parts & Systems, Accessories & Tuning, bei der letzten Messe neu hinzugekommen sind die Bereiche Service Station & Car Wash sowie IT & Management.

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Vorträge zu Elektromobilität

Neben ihrer Funktion als Schaufenster der Branche und Informationsbörse ist die Messe auch Trendsetter für Innovationen und Nachhaltigkeit. Für „herausragende und marktrelevante technische Neuentwicklungen“ wird wieder der „Automechanika Innovation Award“ vergeben. Den Preis gibt es in neun Kategorien, ausgezeichnet werden Produkte aus allen Bereichen der Automobilbranche.

Nominiert sind zum Beispiel eine neue Auto-Batterie, ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera, das auch beim Einparken hilft, langlebige Glühbirnen für das Fahrlicht, Schneeketten mit Schnellspannsystem, ein kleines Bauteil, welches alle Elektronikfunktionen im Auto überwacht, ein neuer Klarlack, der schon bei 20 Grad in nur zehn Minuten trocken ist, ein Granulatstreuer für die Werkstatt, mit dem ölbindende Mittel auf den Boden aufgebracht werden können, sowie ein Hybridantrieb, der im konventionellen Betrieb als Generator wirkt.

Begleitet wird die Messe vom sogenannten Aftermarket Forum mit rund 50 Vorträgen, Schwerpunkte sind dabei die Themen Elektromobilität und Schadensmanagement. Behandelt werden dabei die Zukunft der E-Mobilität, kabellose Ladetechniken für Elektroautos, die Sicherheit von elektrischen Fahrzeugen sowie neue Mobilitätskonzepte, die Individual- und öffentlichen Nahverkehr besser miteinander verzahnen.

Im Forum Schadensmanagement geht es um die Zusammenarbeit von Fachwerkstätten, freien Werkstätten und Lackierbetrieben sowie Versicherern. Hintergrund: Die meisten Unfallschäden werden nicht in den Markenwerkstätten der Hersteller sondern in freien Karosserie- und Lackierbetrieben repariert, die teilweise mit Fachwerkstätten kooperieren.

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