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  • 24.03.2012, 15:04 UhrKarl-Frischholz

    Elektroautos sind immer noch viel zu teuer bzw. überteuert. Wenn man den Preisrückgang bei anderen elektrischen und elektronischen Geräten vergleicht kommt man zu der Überzeugung, daß die (Auto) Industrie keine günstigen Elektroautos haben möchte. Dafür sorgt auch die Öl - Lobby, die mit der KFZ-Industrie eng verbandelt ist (Stichwort Kartell). Hier wäre ein großes Betätigungsfeld für die Kartellbehörden, die aber ebenso von der Öl- und Autopolitik ausgebremst werden. Wir haben keine freien Märkte. Wenn man die Autopreise für Deutsche- und EU Fabrikate in den USA und vermutlich auch in China und anderswo mit den Preisen in Deutschland vergleicht, kann man sich maßlos ärgern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Karl Frischholz
    CSU Arbeitskreis Umwelt Neustadt Waldnaab

  • 22.05.2012, 09:01 UhrKees

    Habe den Karabag Fiat 500 gerade zum Test. ein tolles Auto, gerade wenn man nur Kurzstrecken und in der Stadt fährt. Die Leistungsdaten sprechen für sich, Geschwindigkeit und Anzug lassen keine Wünsche offen, gerade im Kurzstreckenbetrieb. Zudem ist das auto ein echter Hingucker.
    Gefährlich halte ich das geräuschlose Fahren in Bezug auf Fussgänger und Radfahrer, hier muss vom Fahrer eine neue Sensibilität entwickelt werden.
    Inwieweit das Ganze Ökologisch sinnvoll ist, kann ich als Laie nicht beurteilen. 100km ca 3€ ist auf jeden Fall deutlich billiger als bei meinem Benziner - die anschaffungskosten mal völlig außenvorgelassen - ich denke man ist heir auf dem richtigen Weg.
    LiGrü
    Peter Kees
    Schwanau

  • 12.06.2012, 10:17 UhrSchneiderSchrimpf

    Zum ersten muss leider festgestellt werden, dass das TWIKE, mit fast 1000 Stück eines der eingeführtesten Elektrofahrzeuge - zudem aus deutscher Produktion - hier fehlt; und wenn auch das CityEL erwähnt wird (dessen Produktion inzwischen wohl eingestellt ist), müsste das TWIKE erst recht aufgeführt werden.

    Zu den Preisen der Fahrzeuge ist darauf hinzuweisen (Herr Frischholz), dass es sich zum einen in vielen Fällen um Kleinstserien handelt, die preislich mit Großserienfahrzeugen nicht konkurrieren können, zum zweiten die Entwicklungskosten momentan im Vergleich zu den seit Jahrzehnten eingeführten Verbrennungsmotoren-Autos viel mehr ins Gewicht fallen, zum dritten beim E-Auto ohnehin wegen der Akkus ein höherer Anschaffungspreis kalkuliert werden muss, der sich durch die minimalen Verbrauchskosten wieder relativiert, und schließlich natürlich jeder Automobilhersteller seinen E-Autos jetzt erst einmal den Innovationszuschlag aufdrückt - denn wer zur Avantgarde der Mobilität gehören will und jetzt schon elektrisch fährt, der ist garantiert auch bereit, das mit einem satten Zuschlag zu honorieren !

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