Elektroautobauer: Tesla will den Massenmarkt erobern

Elektroautobauer: Tesla will den Massenmarkt erobern

von Miguel Zamorano

Tesla baute Elektroautos für die ökobewussten Schönen und Mächtigen in Hollywood. Mit dem neuen Model Tesla S will der kalifornische Hersteller nun auch die breite Masse erobern.

Brumm, brumm war gestern. Der Motor der Zukunft klingt wie ein Raumschiff, das im Science-Fiction-Film durch das Weltall rauscht. So schwärmt zumindest der Softwareentwickler James Morrison über sein Elektroauto: „Wenn Du diesen Wagen beschleunigst, dann fühlt sich das wie Star Trek Enterprise auf Warp-Geschwindigkeit an. Es ist das coolste, das futuristischste Geräusch, das man sich vorstellen kann“. Enthusiasten von Teslas Roadster-Modell greifen gerne zu Begriffen ferner Galaxien - vorausgesetzt sie haben das nötige Kleingeld von 109 000 Dollar.

Die Zukunftsreise im Elektroauto aus Kalifornien war daher bis jetzt einem exklusiven Kreis vorenthalten. Arnold Schwarzenegger zum Beispiel oder George Clooney. Beide zeigten sich öffentlichkeitswirksam in ihrem Tesla Roadster. Der Automobil-Newcomer hatte sich damit einen festen Platz in den Boulevardmedien gesichert, als Edelkarosseriebauer der ökobewussten Schönen und Mächtigen in Hollywood.

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Jetzt möchte Tesla die Reise in die Zukunft der Mobilität auch dem Massenmarkt zugänglich machen. Neulich hob Tesla dazu ein neues Fahrzeug aus der Taufe. Ein Exemplar des Models S mit der Plakette Tesla S1 wurde an den ersten Besitzer ausgehändigt. Steve Jurvetson holte seinen Wagen bei der Tesla-Fabrik im kalifornischen Fremont ab. Die Belegschaft jubelte und klatschte. Der Risikokapitalgeber Jurvetson, der bei Tesla auch im Aufsichtsrat sitzt, hatte das neue Auto bereits 2010 bestellt. Er war der erste Käufer, sozusagen.

Der Amerikaner verursacht keine CO2-Emissionen

Ab dem 22. Juni erhalten dann die restlichen Kunden, die das Tesla S-Modell bereits vorbestellt haben, ihre Exemplare. 6500 sind es bereits. Sie werden dann den Preis von ungefähr 69 900 US-Dollar zahlen – für einen Wagen, der mit seiner 85-Kilowatt Batterie in 5,6 Sekunden von null auf 100 Kilometer beschleunigen kann und bis zu 500 Kilometer schafft. Wer die Komfort-Version haben möchte zahlt 97 900 US-Dollar. In Puncto Klasse sehen Experten in dem neuen Tesla-Wagen einen direkten Konkurrenten zum BMW M5. Mit dem Unterschied, dass der Amerikaner keine direkten CO2-Emissionen verursacht.

Der Tesla S ist also eine wahre Herausforderung für den neuen Elektroautobauer aus den USA. Bis jetzt hat Tesla eigentlich mit seinen Modellen eher experimentiert. Die Produktionsmengen von knapp 2000 Roadster-Exemplaren war übersichtlich, der Elektrosportwagen mit seinem Preis einfach nicht einer breiten Käuferschicht zugänglich.

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